Kirchengemeinde St. Vitus trauert um Schwester Heinrika Vossmöller

Vitus-Gemeinde

Die katholische Kirchengemeinde St. Vitus trauert um Schwester Heinrika, die zuletzt in Namibia tätig war. Die als Maria Vossmöller geborene Olfenerin war der Heimat immer eng verbunden.

Olfen

, 09.12.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kirchengemeinde St. Vitus trauert um Schwester Heinrika Vossmöller

Schwester Heinrika ist tot. 2015 hatte sie (M.) ihr 50-jähriges Ordensjubiläum in Olfen gefeiert. Bernd de Baey und Heidi Wever vom Pfarreirat gratulierten. © Edith Möller

Einen längeren Heimaturlaub hat sie zuletzt 2015 zu ihrem 50-jährigen Ordensjubiläum auch in Olfen verbringen und ihre Familie und alte Wegbegleiter besuchen können. Doch auch die Olfener hielten über die vielen Jahre engen Kontakt zu der Ordensfrau.

„Ich möchte meinen Brief beenden mit einem ganz herzlichen Dankeschön für all Ihre Liebe, Ihre Spenden, Kontakte und Ermutigungen. Es ist so schön zu wissen, dass die Heimat hinter mir steht. Darum versuche ich auch, Sie an unserem Tun hier teilnehmen zu lassen“, heißt es beispielsweise in einem Brief vor einigen Jahren.

Schwester setzt sich ein für die Ärmsten der Armen

Vor vier Jahren schrieb Schwester Heinrika: „Leider geht es mir im Augenblick noch nicht so gut. Denn ich bin an einer Gürtelrose erkrankt, die sich in meiner linken Gesichtshälfte zeigt und sehr schmerzhaft ist. Es geht mir nun wieder ein wenig besser, seit ich für drei Wochen in Swakopmund sein durfte , wo es nicht so heiß ist wie hier.

In diesem Jahr konnten wir wieder Armen, Kranken und Sterbenden in unserem Hospiz helfen. Einige, die sterbend herein kamen, konnten sogar das Hospiz in einem viel besseren Zustand nach guter Pflege wieder verlassen und zu ihren Angehoerigen zurückkehren. Andere starben in Frieden und Würde.“

Die Vitus-Gemeinde wird für Schwester Heinrika am Donnerstag die Heilige Messe feiern.

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