Von trocken bis saftig: Maisernte 2020 von Ort zu Ort unterschiedlich

Mais-Ernte

Einige heiße, aber nasse Tage gab es in diesem Sommer. Das wirkt sich auch auf die Mais-Ernte in Olfen und Selm aus. Zwischen guter Ernte und Misserfolg liegen teils nur wenige Kilometer.

Olfen, Selm

, 12.09.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Maisernte fällt auf den Feldern in der Region in diesem Jahr sehr unterschiedlich aus.

Die Maisernte fällt auf den Feldern in der Region in diesem Jahr sehr unterschiedlich aus. © dpa

Wenn es draußen herbstlich wird, ist die Zeit der Maisernte gekommen: Die Landwirte beginnen in diesen Tagen, den frühen Futtermais zu ernten. Im vergangenen Jahr stand es schlecht um die Feldfrüchte: Einige waren bereits vertrocknet, bevor sie reif werden konnten. Auch in diesem Jahr gab es einige heiße Tage, doch die wirkten sich vielerorts nicht so verheerend aus.

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Bernhard Brüse, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Olfen, spricht von einer „grundsätzlich zufriedenstellenden“ Ernte. Es sei längst nicht so trocken gewesen wie in den vergangenen beiden Jahren. Aber: „Es ist von Ort zu Ort unterschiedlich viel Regen heruntergekommen. Während es den Mais in Selm und Olfen gut getroffen hat, sieht man den Feldern Richtung Haltern richtig die Trockenheit an:“

Große Unterschiede von Feld zu Feld

Das unterschreibt auch Landwirt Benedikt Lünemann, bekannt für sein Maislabyrinth in Selm: „Mein Mais sieht gut aus. Es ist gerade zum richtigen Zeitpunkt Regen gekommen. Aber das ist in diesem Jahr bei jedem anders: Bei einem Kollegen in Bork ist der Mais jetzt schon fast erntereif, während er bei einem anderen Kollegen gerade kniehoch ist.“

Die Haupt-Erntezeit für Mais liegt zwischen Mitte September und Mitte Oktober, sagt Brüse. Erst danach könne man sagen, wie gut die Ernte im Durchschnitt ausgefallen sei.

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