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Mit dem neuen Bürgerbus können auch gehbehinderte Menschen entspannt fahren

hzBürgerbus Olfen

Olfener fahren künftig ganz bequem durch die Stadt. Der Bürgerbusverein hat einen neuen Bus gekauft und betritt damit im Kreis Coesfeld absolutes Neuland.

Olfen

, 11.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Groß war die Freude am Freitag, 11. Januar, bei den Verantwortlichen des Bürgerbusvereins. Sie konnten ihren neuen Bus übernehmen. Ein Bus, der es den Gästen ganz bequem macht. Sie kommen viel leichter als bisher in den Bus. „Es ist der erste Niederflurbus im Kreis Coesfeld“, sagte Jürgen Schulte vom Verein. Und in seinen Worten schwingt ein wenig Stolz mit. Aber natürlich hat dieser besondere Service seinen Preis.

Der erste Niederflur-Bürgerbus im Kreis Coesfeld

„Der Bus ist etwas teurer als ein normaler Bus“, sagt Christoph Kötter. Der Vorsitzender des Vereins nennt die Summe bei der Vorstellung am Leohaus nicht konkret, spricht aber immerhin von einer „Investition im sechsstelligen Bereich“. Möglich ist diese Investition aber nur dank der Zuschüsse von Stadt und Land. „Alle sieben Jahre unterstützt das Land den Kauf eines neuen Busses“, ergänzt Schulte. Und genau diese Jahre sind mittlerweile um. „Mittlerweile sind wir 255.000 Kilometer mit dem Bus gefahren“, sagt Fahrgastleiter Norbert Kliewe. Er wird in den nächsten Wochen zusammen mit Schulte und anderen Verantwortlichen die Fahrer in das neue Fahrzeug einweisen. Denn es gibt einige Änderungen.

Mit dem neuen Bürgerbus können auch gehbehinderte Menschen entspannt fahren

Große Scheiben und eine ebene Fläche zeichnen den neuen Bürgerbus aus. Möglich ist die Fläche deshalb, weil der Bus auf VW-Bulli-Basis einen Vorderradantrieb hat. © Thomas Aschwer

Aktuell nutzt der Bürgerbusverein einen Bus auf Basis eines Mercedes Sprinter. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen aufwendig umgebauten VW Bulli „auf Basis eines T6“, wie Norbert Kliewe ergänzt. Der Bulli hat wie übrigens schon der Sprinter ein Automatikgetriebe, um den ehrenamtlichen Fahrern die Arbeit zu erleichtern. Völlig neu ist die Anordnung der Sitze. Im gesamten Bus gibt es keine Stufe mehr, alle Sitze sind ebenerdig. Und es gibt sogar extra Abstellmöglichkeiten für Rollatoren. Dem Bürgerbusverein war es bei der Auswahl der Ausstattung ganz wichtig, dass ältere und gehbehinderte Menschen ganz bequem in den Bus einsteigen und Platz nehmen können. Dazu trägt auch eine Tür bei, die deutlich breiter als beim bisherigen Bus ist.

Der Bus kommt nicht vor März zum Einsatz

Mit dem neuen Bürgerbus können auch gehbehinderte Menschen entspannt fahren

Die Rampe am neuen Bürgerbus macht einen bequemen Ein- und Ausstieg möglich. © Thomas Aschwer

Bis sie allerdings in diesen Genuss kommen, müssen sie sich noch ein wenig gedulden. Vor März wird der Bus voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Wenn er dann aber fährt, werden die Fahrgäste nicht nur bequemer in den Bus kommen und aussteigen können, sie werden auch viel mehr sehen. Der Bus hat sehr große Scheiben.

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