Neues EMS-Studio: Mit 20 Minuten Training in der Woche fit werden

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Muskeln aus der Steckdose - geht das wirklich? Sylvia Sintschew und Michael Büscher sind fest davon überzeugt. Mitte Oktober eröffnen sie in Olfen ein neues EMS-Studio. Was sagen Experten?

Olfen

, 10.10.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

EMS (Elektro-Myo-Stimulation) boomt in Deutschland. Nach neuesten Untersuchungen soll es in Deutschland bereits rund 2500 Studios geben. Sie benötigen nur wenig Platz und werben damit, dass die Kunden mit einem nur 20-minütigen Training einen großen Effekt erzielen können.

„Das EMS Training ist bis zu fünfmal effektiver als das herkömmliche Training und hat einen bis zu 18-fachen Nachbrenneffekt, der für die Fettverbrennung verantwortlich ist“, sagt Sylvia Sintschew. Wie geht das? „Die Muskulatur oder einzelne Muskelfasern werden mittels elektrischer Impulse angesteuert und stimuliert“, erklärt der Olfener Michael Büscher. Damit werde eine deutlich intensivere Muskelanspannung als bei der willentlichen Ansteuerung erreicht.

Verfahren ist seit den 1970er Jahren bereits bekannt

Wirklich neu ist dieses Verfahren nicht. Bereits seit den 1970er Jahren haben Physiotherapeuten das simple und anerkannte Prinzip in der Rehabilitation bei Zerrungen oder Faserrissen eingesetzt.

Aus Sicht der beiden Studio-Betreiber reicht es aber bei weitem nicht aus, die speziellen Anzüge zu tragen und irgendwie 20 Minuten zu trainieren. „Der Trend geht zur maßgeschneiderten Dienstleistung“, sagt der IT-Fachmann Michael Büscher.

Deshalb gebe es im neuen Olfener EMS-Studio auch eine 1:1- oder maximal 1:2-Betreuung durch fachkompetente Trainer, verbunden mit ganz individuellen Übungsplänen. Damit unterscheide sich das Training im neuen Olfener Studio wesentlich von den Fitness-Studios, die für neue Mitglieder einen Plan entwickeln würden und sie dann nicht mehr konsequent begleiten würden.

Interessenten sammeln Erfahrungen beim Probetraining

Dass EMS-Training aktuell offensichtlich im Trend liegt, beweist Sylvia Sintschew. Sie hat bereits EMS-Studios in Senden und Lüdinghausen. Aus ihrer Sicht eignet sich das EMS-Training auch für Schmerzpatienten „besonders gut, da beim EMS-Training ein Tiefenmuskel-Impuls zum Einsatz kommt. Dieser gewährleistet, dass gerade das Tiefengewebe kontrahiert wird, was zur Entlastung des Skeletts führt.“ Es sei deshalb besonders gelenkschonend.

Wie das in der Praxis funktioniert, wollen Sylvia Sintschew und Michael Büscher bei der Eröffnung am Freitag, 16. Oktober ab 12 Uhr bei der offiziellen Eröffnung demonstrieren. Interessenten können an diesem Tag Termine für ein Probetraining vereinbaren.

Grundsätzlich bietet das neue Studio an der Neustraße 1 zwei Gratis-Einheiten an. Danach können die Kunden aus verschiedenen Mitgliedschafts-Modellen mit einer Laufzeit zwischen einem Monat bis zu zwei Jahren wählen. Neben dem Training will das Studio künftig auch eine Ernährungsberatung anbieten.

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