Neues Fußballfeld am Olfener Stadion geplant

Für Freizeit-Kicker

Einfach mal so spontan eine Runde pöhlen zu gehen ist in Olfen gar nicht so einfach. Die Sportplätze sind durch die hiesigen Vereine gut eingespannt. Deswegen sucht die Stadt gemeinsam mit dem SuS Olfen eine geeignete Fläche für einen Bolzplatz. Hoch im Kurs steht dabei Rasenfläche neben dem Steversportpark.

Olfen

, 09.11.2016, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Steversportpark mit seinen beiden Kunstrasenplätzen. Rechts könnte zwischen Turnhalle und Fußballplatz ein Soccerfeld entstehen.

Der Steversportpark mit seinen beiden Kunstrasenplätzen. Rechts könnte zwischen Turnhalle und Fußballplatz ein Soccerfeld entstehen.

Spontan sich mit Freunden treffen, einfach mal eine Runden „pöhlen“ – und das möglichst auf einer vernünftigen Fläche, wo ist das heute noch möglich? Die offiziellen Sportplätze werden von den vielen Mannschaften der Vereine genutzt, davor und danach sind sie abgeschlossen. Freie Rasenflächen gibt es auch nicht. Die Stadtverwaltung will deshalb mit dem SuS Olfen aktiv werden.

Stadt und der SuS Olfe stemmen das Projekt

Im Dreieck zwischen der Turnhalle, den Parkplätzen und dem vorderen Kunstrasenplatz könnte, so die erste Überlegung ein sogenanntes „Soccerfeld“ entstehen. Besonderheiten dieser Plätze sind in der Regel: Sie sind eingezäunt (seitlich und auch etliche Meter oberhalb des Platzes) und sind doch tagsüber für jeden Interessenten meist durch kleine Eingänge an den Toren zugänglich, sie haben einen vernünftigen Boden, so dass die Verletzungsgefahr bei vernünftiger Spielweise möglichst gering bleibt.

Sie sind kleiner als normale Fußballplätze und bieten sich somit vor allem auch für kleinere Gruppen an. Für Bürgermeister Wilhelm Sendermann ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe, derartige Sportmöglichkeiten zu schaffen. Gestemmt werden soll es in Olfen zusammen von der Stadt und dem SuS Olfen.

Fanclubs der Stadt sollen einbezogen werden

Sendermann hat bereits erste Gespräche mit Stiftungen geführt, um die rund 70.000 Euro finanzieren zu können. In der Sitzung des Sportausschusses am Dienstag kam zudem der Vorschlag, die Fanclubs in der Stadt einzubinden. Mit Unterstützung des Gremiums will die Verwaltung Geld im nächsten Haushalt einstellen.

Parallel dazu sind weitere Gespräche mit dem SuS geplant, zudem will sich die Verwaltung andere Plätze ansehen, um eine optimale Lösung zu finden.

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