Olfen hat die einzige Heidelbeerplantage im Umkreis

Hof Vinnemann

OLFEN Sie sind süß und voller Aroma. Sie schmecken im Pudding, auf dem Kuchen oder pur. Heidelbeeren vom Olfener Hof Vinnemann sind in jeder Form köstlich. Vor 15 Jahren haben Claudia und Heinrich Vinnemann mit dem Anbau der Gartenheidelbeere begonnen.

von Von Matthias Münch

, 06.07.2009, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Holziger Boden ist genau richtig. Ab und zu wird er mit neuem Mulch angereichert. Regelmäßig müssen die Pflanzen bewässert werden. „Sie dürfen aber nicht in Staunässe stehen“, sagt Heinrich Vinnemann. Gespritzt werden die Heidelbeeren nicht, so der Landwirt:   „Sie haben bei uns praktisch keine natürlichen Feinde.“ In Deutschland begann der Anbeu der Gartenheidelbeere um 1930. „In der Lüneburger Heide waren die Pioniere“, erzählt Heinrich Vinnemann.

In der Kökelsumer Heide gedeihen sie offenbar auch ganz prächtig. Jedenfalls hängen die Pflanzen auf dem Hof Vinnemann voll mit den blauen Beeren. Die Ernte dauert ungefähr von Anfang Juli bis Mitte August. In Olfen und Umgebung ist die Heidelbeerplantage Vinnemann die einzige weit und breit. Die Kunden kommen aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland im Umkreis von 50 Kilometern. „Am vergangenen Sonntag war sogar ein Wagen aus Neuß hier“, sagt Claudia Vinnemann. Immer mehr Leute kommen zum Selbstpflücken nach Kökelsum.

Einen Teil der Ernte liefern Heinrich und Claudia Vinnemann an die umliegenden Bauernläden. Und natürlich an das Olfener Eiscafé, wo Mauro Homann und seine Frau Giulia de Nadal ihren Gästen mit den Heidelbeeren einen kulinarischen Traum verwirklichen. 

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