Olfener Grundschulkinder sollen nicht mehr direkt bis zur Schule gebracht werden

Elterntaxi

Das Problem ist seit Jahren bekannt: Wenn es morgens lange dunkel bleibt, bringen Eltern ihre Grundschulkinder direkt bis zum Schulhof. Das führt zu Problemen. Jetzt reagiert die Stadt.

Olfen

, 25.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Olfener Grundschulkinder sollen nicht mehr direkt bis zur Schule gebracht werden

Um- und Anbau sind an der Wieschhofgrundschule mittlerweile abgeschlossen. Jetzt will die Stadtverwaltung die Verkehrssituation neu ordnen. © Foto Thomas Aschwer

Wenn sich die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Kindergärten am Dienstag, 26. November, um 18 Uhr im Bürgerhaus an der Kirchstraße 22 treffen, beschäftigen sie sich mit einer schwierigen Verkehrssituation in unmittelbarer Nähe.

Gerade in den Wintermonaten gibt es an Schultagen immer wieder die gleiche Situation: Eltern fahren mit ihrem Auto auf der Kirchstraße, biegen rechts in den Südwall und dann links in die Schulstraße ab. Fast direkt am Schulhof steigen die Grundschul-Kinder aus.

Auf dem Rückweg zur Kirchstraße passieren die Eltern auch einen stark genutzten Zebrastreifen. Weil es auch hier immer wieder kritische Situationen gibt, ist auch die Polizei vor Ort. Jetzt will die Stadt das Problem an der Wurzel packen.

Stadt stellt die Details des neuen Verkehrskonzeptes vor

Für die Wieschhofschule Olfen sollen Hol- und Bringzonen eingerichtet werden, damit die „Elterntaxis“ vor der Grundschule minimiert werden. Wo diese Zonen sind und welchen Fußweg die Kinder künftig gehen können, erfahren Ausschuss-Mitglieder und interessierte Eltern im öffentlichen Teil der Sitzung.

Schon seit vielen Jahren macht sich der ADAC dafür stark, dass die Eltern ihre Kinder nicht direkt bis zur Schule bringen sollen. Einige Städte haben mittlerweile reagiert und in der direkter Nähe zum Kindergarten oder Schule Halteverbotszonen eingerichtet.

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