Olfener Neubaugebiet Ächterheide strebt dem Abschluss entgegen

hzStraßenendausbau

Im Herbst 2015 sind die ersten Grundstücke im Neubaugebiet Ächterheide zur Bebauung freigegeben worden. Nur wenige Baugrundstücke sind mittlerweile noch frei. Zeit für den nächsten Schritt.

Olfen

, 29.06.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Häuser lassen sehr individuelle Gestaltungen erkennen. Ein schickes Neubaugebiet ist die Ächterheide. Jenseits der Kökelsumer Straße gelegen, wird sie wohl so manchen Blick von Passanten und Vorbeifahrenden auf sich ziehen.

Das Neubaugebiet Ächterheide ist offenbar ein Erfolgsmodell in Sachen Attraktivität für Häuslebauer. Baufahrzeug um Baufahrzeug ratterte tagtäglich zu den Grundstücken. Über Straßen, die dem Bauverkehr genügen, dem Individualverkehr aber sicher nicht: Wer fährt schon gern über Gullideckel, die nicht ebenerdig eingelassen sind?

Dieser Bauverkehr nimmt nun nach und nach ab. Nun will die Stadt Olfen ihr Versprechen einlösen: zügig mit dem Straßenendausbau zu beginnen. Womöglich noch in der zweiten Jahreshälfte 2019.

Die Anwohner haben ihre Beträge schon bezahlt

Damit will die Stadt ihrer Verpflichtung nachkommen, nachdem die Häuslebauer bereits ihre Ablösebeträge für den Endausbau der Straßen bezahlt haben, wie Bürgermeister Wilhelm Sendermann am Dienstag, 25. Juni, in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses berichtete.

Wie das Neubaugebiet Ächterheide mal aussehen wird, welche Gestaltungselemente in den Straßen vorherrschen werden, „das kann man sich im Baugebiet Appelstiege ansehen“, wie Sendermann ausführt.

Das Pflaster in der Ächterheide wird das gleiche sein wie in der Appelstiege. Auch die Wendehämmer ähneln sich. Die Stadt Olfen lasse da durchaus in den Wohngebieten eine Handschrift erkennen, erklärt der Bürgermeister.

Mehr als ein Jahr Bauzeit

Sendermann stellt aber vor allem die Dimensionen des Neubaugebiets heraus: „Wir sprechen über 11,5 Hektar.“ Das sei insofern wichtig, als der geplante Straßenendausbau mehr als ein Jahr dauern werde. Dazu werde es eine genauen Bauablaufplan geben, den die Stadt den Anwohnern in einer Bürgerversammlung vorstellen werde.

„Denn in der Zeit werden die Grundstücke nicht so leicht erreichbar sein.“ Das passiere aber alles in Absprache mit den Betroffenen. Der Wunsch sei, dass der Endausbau noch 2019 beginne.

Der Bauausschuss stimmte einhellig dafür, die Verwaltung zu beauftragen, eine Bürgerbeteiligung mit einer Informationsveranstaltung vorzubereiten, darauf aufbauend die Entwurfsplanung für dem Straßenendausbau fertigzustellen und die Arbeiten auszuschreiben.

Lesen Sie jetzt