Olfener vertreibt Einbrecher mit einem einfachen Kniff

Einbruchsversuch

Es waren laute Geräusche, die einen Olfener weckten. Was er dann tat, verhinderte offenbar in seinem Haus Schlimmeres.

Olfen

, 27.01.2021, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch bei dem aktuellen Fall in Olfen zeigt sich, dass Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen so manchen Wohnungseinbruch im Keim ersticken und es beim Versuch bleibt (Symbolbild).

Auch bei dem aktuellen Fall in Olfen zeigt sich, dass Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen so manchen Wohnungseinbruch im Keim ersticken und es beim Versuch bleibt (Symbolbild). © picture alliance / dpa

Ein 55-jähriger Mann aus Olfen befand sich in seinem Schlafzimmer im Oberschoss des Hauses auf dem Walter-Scheel-Weg in Olfen, als ihn laute Geräusche aus dem Wohnzimmer weckten. Zum weiteren Geschehen am Nachmittag des 20. oder 21. Januar - so grenzt die Polizei den Zeitraum in einer Pressemitteilung ein - berichtet die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Coesfeld Folgendes: Durch eine Funkverbindung habe der Olfener eine Beleuchtung im Wohnzimmer eingeschaltet. Als daraufhin die Geräusche verstummten, habe er sich wieder schlafen gelegt. So jedenfalls hat er es der Polizei geschildert.

Hebelspuren bemerkt

Erst Tage später wurde er dann anscheinend wieder an das Geschehen erinnert. In der Pressemitteilung der Polizei heißt es nämlich: Einige Tage später (26.01.2021) beim Fenster putzen, stellte er Hebelspuren an der Terrassentür seiner Wohnung fest und informierte die Polizei.

Wer hat etwas im betreffenden Zeitraum bemerkt oder gesehen? Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter Tel. (02591) 7930 entgegen.

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Der Fall ist ein Beispiel dafür, was die Polizei im Frühjahr 2020 während der Vorstellung der Kriminalitätsentwicklung gesagt hatte: dass es immer häufiger beim Versuch des Wohnungseinbruchs bleibe, weil sich Investitionen in Sicherheit auszahlten.

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