Polizeiposten in Olfen nicht besetzt - Wachdienst hat derzeit Vorrang

hzPolizei im Kreis

Wer in Coronazeiten mit den Olfener Bezirksbeamten der Polizei sprechen will, steht seit Wochen vor einer verschlossenen Tür. Die Sicherheit der Bürger sieht die Polizei aber gewährleistet.

Olfen

, 14.05.2020, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bezirksbeamten der Polizei kennen sich in ihren Orten bestens aus. Sie sind nah dran an den Sorgen der Menschen. Seit einigen Wochen hat sich die Polizei im Kreis Coesfeld aber neu aufgestellt. „Wir arbeiten vorübergehend mit 12-Stunden-Schichten“, sagt Kriminalhauptkommissarin Britta Venker, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreispolizeibehörde Coesfeld.

Ziel sei es, die „Vermischung so gering wie möglich zu halten.“ Dazu trägt auch bei, dass zahlreiche Beamte der Polizei im Kreis aktuell im Homeoffice arbeiten. Wie auch in vielen Bereichen der Wirtschaft setzt die Polizei im Land verstärkt auf Videokonferenzen statt auf große Treffen in Düsseldorf. Eine Folge der veränderten Strukturen spüren die Menschen vor Ort.

Polizei im Kreis Coesfeld hat Wachdienst gestärkt

Um den Wachdienst zu stärken, hat die Polizei im Kreis Coesfeld den Bezirksdienst deutlich eingeschränkt - in Olfen und anderen Orten. „Geregelte Sprechzeiten sind vor Ort aktuell nicht möglich“, sagt Britta Venker.

Sorgen müssten sie die Menschen deshalb nicht machen. In Notfällen sollten sie die 110 anrufen, „die Kollegen sind schnell vor Ort“. Wer eine Anzeige aufgeben wolle, könne das online erledigen. Britta Venker kündigt an, dass sich die Situation wieder ändert. „Voraussichtlich ab Ende des Monats finden wieder vor Ort Sprechstunden statt.“

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