Trinkwasser

Trinkwasser in Selm, Olfen und Nordkirchen kann bräunlich verfärbt sein

Gelsenwasser hat Arbeiten am Trinkwasserrohrnetz abgeschlossen. Die Versorgung in Selm, Olfen und Nordkirchen läuft wieder über den normalen Weg. Das Wasser kann bräunlich verfärbt sein.
Gelsenwasser hat die Arbeiten am Trinkwasserrohrnetz abgeschlossen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Vor etwas mehr als zwei Wochen beschädigte ein Schiff eine Brücke in Haltern am See, die über den Wesel-Datteln-Kanal verläuft. Das hatte Folgen für die Trinkwasserversorgung unter anderem in Selm, Olfen und Nordkirchen. Denn über der Brücke verläuft eine Trinkwasser-Transportleitung, die diese Städte mitversorgt.

Die Brücke wurde überprüft. Dafür musste die Trinkwasser-Transportleitung außer Betrieb genommen werden. Sie wäre zu schwer für die Arbeiten gewesen. Für die Dauer der Maßnahme wurde Trinkwasser aus dem Wasserwerk Witten Richtung Norden in das Trinkwassernetz eingespeist, um die Versorgung in den betroffenen Städten aufrecht zu erhalten.

Die Arbeiten an der Brücke in Haltern sind nun abgeschlossen. Das Gerüst ist bereits zurückgebaut. Seit Donnerstag (28. Oktober) ist die Trinkwasserleitung wieder befüllt.

Die betroffenen Orte hat Gelsenwasser am Freitag und Samstag, 29. und 30. Oktober, wieder auf Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern umgestellt. Das kann Wassertrübungen durch mineralische Partikel zur Folge haben. Sollten sich Trübungen durch bräunliches Wasser bemerkbar machen, sollen die Anwohner das Wasser eine Zeit lang ablaufen lassen, bis es wieder klar aus der Leitung kommt. Die Trübungen sind optisch zwar störend, aber unbedenklich.

Meldungen über Trübungen nimmt die Gelsenwasser-Störungsstelle (Castrop-Rauxel 0800 7 9999-10; Recklinghausen, Oer-Erkenschwick und Waltrop 0800 7 9999-20) jederzeit 24/7/365 entgegen. Durch Spülungen im Rohrnetz werden die Trübungen dann beseitigt.

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