Vier rote Pferde galoppieren mit

OLFEN 25 Großwagen werden am Nelkendienstagsumzug teilnehmen. Das sind fünf Wagen weniger als in den vergangenen Jahren. Ist dies bereits ein Grund zur Besorgnis?

von Von Edith Möller

, 07.01.2008, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier rote Pferde galoppieren mit

Wolfgang Sievering und Klaus Frölich (li.) zeigten eine gelungene Fotoshow.

Kein Grund zur Aufregung, findet Alfons Lippelt, der mit Walter Naber die Anmeldungen entgegennimmt. Beide schieben das auf die außergewöhnlich kurze Session.

Einige Themen laufen gleich mehrfach

Weniger begeistert sind sie über einige Themen, die mehrfach laufen. So wird "Das rote Pferd" gleich vier mal im Umzug zu bewundern sein.

Präsident Dieter Krämer, der die 167 Wagenbauer am Sonntag auf seine gekonnt humorvolle Weise in der Stadthalle begrüßte, bat eindringlich darum, im nächsten Jahr erst die Themen abzusprechen und dann mit dem Kostüme schneidern zu beginnen.

In Zukunft muss das Thema erst genehmigt werden

Viele Wagenbauer und Fußtruppen nutzen bereits im Sommer das Internet für ihre Anmeldung. Hier wird es eine Änderung geben. Das Thema bedarf erst der Genehmigung. Auch sei es wichtig, die Anmeldung vollständig vorzunehmen. Insgesamt werden um die 1200 Narren am Umzug teilnehmen.

"Wer drin steht, der lebt noch", witzelte Dieter Krämer mit dem Hinweis, das noch Beiträge für das Kitt-Blättken abgegeben werden können. Weiter bat er, darauf zu achten, dass die Wagen während des Umzuges durch Begleitpersonen genügend gesichert werden und das in der Pause die Trecker aufschließen, damit keine Lücken entstehen.

Auch auf der zweiten Wagenbauerversammlung ließ es sich das Dreigestirn mit Prinz Christian Kortenbusch, Johann Andreas Grund und Funkenmariechen Nadine Most nicht nehmen, persönlich anwesend zu sein. In Reimform nahm der Prinz die Begrüßung vor.

Fotoshow von der letzten Wagenbauabnahme

"Der Karneval ist weit bekannt, durch den schönsten Umzug im ganzen Land", lobte er die Wagenbauen und fand noch viele Worte des Dankes für die großartige Unterstützung.

Dann zeigten Wolfgang Sievering und Klaus Frölich eine ebenso aufwendige wie außergewöhnlich gelungene Fotoshow von der letzten Wagenbauabnahme, unterlegt mit passender Musik und witzigen Untertiteln. "100 Stunden hat er daran gefeilt, schätzt Wolfgang Sievering. Die Narren dankten es mit herzhaftem Gelächter und begeistertem Applaus.

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