Wolfhelmschüler ließen Ballon 40.000 Meter steigen - Kamera machte beeindruckende Bilder

hzBeeindruckende Bilder

Etwas ganz Besonderes ließen sich Schüler der Wolfhelmschule einfallen: Sie ließen einen Stratosphäre-Ballon über Olfen steigen. Und der sorgte für beeindruckende Bilder.

Olfen

, 10.06.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich arbeiten die Schüler des Projektkurses an der Olfener Wolfhelmschule an einzelnen Projekten aus den Bereichen Technik, Architektur, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Für dieses Projekt machten sie aber eine Ausnahme und arbeiteten zusammen.

In der vergangenen Woche hat der Kurs, der aus Oberstufenschülern der Wolfhelmschule besteht, einen Ballon in die Stratosphäre geschickt. Ausgestattet mit einem kleinen Satelliten, einer Kamera oben und unten und drei GPS-Empfängern machte sich der Ballon am Dienstag in Olfen auf die Reise.

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Beeindruckend: Bilder aus der Stratosphäre

Etwas ganz Besonderes ließen sich Schüler der Wolfhelmschule einfallen: Sie ließen einen Stratosphäre-Ballon steigen über Olfen steigen. Und der sorgte für beeindruckende Bilder.
10.06.2019
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Der Ballon bereit für den Start© Wolfhelmschule
Die Schüler brauchten viel Equipment© Wolfhelmschule
Der Projektkurs Mint hat einen Stratosphäre-Ballon gebaut© Wolfhelmschule
Olfen von oben© Wolfhelmschule
Olfen von oben© Wolfhelmschule
Die Kamera machte beeindruckende Bilder.
Die Kamera machte beeindruckende Bilder.
Die Bergung des Ballons war gar nicht so einfach© Wolfhelmschule

Bis zu 40.820 Meter ist der Ballon hochgestiegen, mit einer Geschwindigkeit über Grund von circa 68 Kilometer die Stunde, wie Lehrer Claas Niehues sagt. „Die Kamera zeigt sogar die Erdkrümmung“, zeigt er sich begeistert. „Der Start hat super funktioniert“, resümiert Niehues. Einen Tag später, am Mittwochmorgen war der Flug vorbei. Zwischen Ostbevern und Salzbergen war der Ballon geplatzt, weil er sich nicht weiter ausdehnen konnte, erklärt Niehues. „Er ist ziemlich genau dort gelandet, wo wir es vorausgesagt haben“, so Niehues.

Nicht vorausgesagt hatten die Berechnungen allerdings, dass das Equipment in einem Baum landen würde. So gab am Wochenende noch eine Kletteraktion: Lehrer Niehues war mit dem Kletterer Jan Wichmann und dem Höhenretter Andreas Hartwig im Einsatz.

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