35. Kappesmarkt: Wir beantworten die wichtigsten Fragen

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Was ist wann los beim 35. Kappesmarkt in Raesfeld? Wo kann man parken? Wie übersteht die Kappeskönigin zwei Tage in Holzschuhen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Raesfeld

, 24.10.2019, 19:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

? Wann ist der Kappesmarkt?

Am Samstag (2. November) und am Sonntag (3. November) jeweils von 11 bis 18 Uhr.

? Was bedeutet eigentlich Kappes?

Kappes ist die mundartliche Bezeichnung für Weißkohl.

? Was passiert am Samstag?

Die Karnevals-Prinzenpaare werden am Samstag um 13.11 Uhr auf der Bühne an der Kirche in Kamelle aufgewogen. Vertreter aus den Kappesregionen kommen mit historischen Traktoren am Samstag um 17 Uhr im Ortskern an.

? Gibt es wieder einen Kappesball?

Alle sind am Samstag zum Kappesball im Festzelt an der Weseler Straße ab 19 Uhr eingeladen. Eintritt frei. Das Kappesbuffet kostet 14,50 Euro pro Person. Für Musik sorgen ab 19 Uhr die Raesfelder Kapelle „Spitzbuben“ sowie ab 20 Uhr das DJ-Team „First Solution“ aus Bocholt. „Die machen echt tolle Stimmung“, sagt Diana Brömmel (Ortsmarketing).

? Was erwartet die Besucher am Sonntag?

Der „Ausrufer am dicken Stein“, Thomas Nießing, fasst auf Plattdeutsch gegen 10.30 Uhr an der Kirche das Wichtigste des letzten Jahres zusammen. Musik gibt´s unter anderem von den Burgmusikanten oder einem Drehorgel-Duo aus Haltern. Erstmals tritt eine Klumpentanzgruppe des Marbecker Heimatvereins auf. Kappesprinzessin Michaela I. Prost und Kappeskönigin Nadine I. Bäßler bewerten die schönsten Schaufenster-Dekorationen und geben die Gewinner am Sonntag um 15 Uhr auf der Bühne am Kirchplatz bekannt.

? Welche Stände gibt es auf dem Kappesmarkt?

200 Stände werden am Sonntag erwartet, am Samstag etwa 150. „Vom Kunsthandwerk bis zur Lederhandtasche“ sei alles dabei, sagt Marktmeister Peter Süthold. Am Echterdinger Stand gibt´s frittierte Spiralkartoffeln. Die Landfrauen haben einen Stand zum Thema „Nachhaltigkeit“ angekündigt (hinter Rewe), wo auch die „Hektarkiller“ mit historischen Landmaschinen sowie ein Borkener zu finden sind, der Besenstiele mit einer alten Dampfmaschine drechselt. Das Steakhouse Vivaldi aus Winterswijk bietet am Rathausplatz Spare Ribs an.

? Wo kann man parken?

Am Südring in der Nähe des Schlosses, auf der Festwiese (Zum Michael) oder bei der Feuerwehr (B 224). Bis zu 3 Euro werden dafür erhoben. „Im Gewerbegebiet Nord kann man kostenlos parken - da läuft man nur wenige Minuten mehr“, sagt Peter Süthold.

? Wie viele Besucher werden erwartet?

Per Facebook habe man schon 35.000 Menschen erreicht, sagt Diana Brömmel. „Wenn nur 20.000 kommen, wären wir schon zufrieden, weil es sonst eng wird mit den Parkplätzen.“

? Was wird getan, um ein Chaos bei An- und Abreise sowie beim Parken zu verhindern?Polizei und Ordnungsamt sind vor Ort. 2018 habe man beispielsweise eine Ampel kurzzeitig abgeschaltet, Polizisten hätten den Abreiseverkehr „von Hand“ gesteuert, erzählt Brömmel. Dass es gelingen könne, eine Veranstaltung dieser Größe ganz ohne Verkehrsbehinderung zu regeln, glaubt sie nicht.

? Sollte man lieber am Samstag oder am Sonntag den Kappesmarkt besuchen?

Wer den Kappesmarkt ohne Gedränge erleben wolle, habe dazu am Samstag eher die Chance, sagt Peter Süthold.

? Wie viel Kappes wird durchschnittlich beim Markt verkauft?

„Sechs Gummiwagen voll“, sagt Süthold. Falls der Samstag gut laufe, würden die Landwirte noch sonntags Kohl nachliefern.

? Wie überlebt man als Kappeskönigin und -prinzessin zwei Tage in Holzschuhen (Klumpen)?

„Die sind bequem und wärmer als Winterschuhe“, sagt Nadine I.. Wenn es kalt werde, müsse man Stroh reinpacken.

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