67-Jährige erst angerempelt, dann bestohlen

Diebstahl

„Der Rempler war wohl kein Zufall“, ist sich die Polizei sicher. Denn nach einem Zusammenstoß in einem Geschäft fehlte der angerempelten 67-Jährigen die Brieftasche.

Raesfeld

, 21.07.2020, 12:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem Taschendiebstahl in einem Raesfelder Geschäft fehlen einer 67-Jährigen nun Bargeld und Papiere, die ihr vermutlich eine etwa 40-jährige Frau gestohlen hat.

Nach einem Taschendiebstahl in einem Raesfelder Geschäft fehlen einer 67-Jährigen nun Bargeld und Papiere, die ihr vermutlich eine etwa 40-jährige Frau gestohlen hat. © picture alliance / dpa

Zu dem Taschendiebstahl kam es am Montag zwischen 12.30 und 13 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Leinenweberstraße in Raesfeld. Eine unbekannte Frau hatte sich der 67-Jährigen genähert und war gegen sie gestoßen. „Eine typische Methode von Taschendieben“, kommentiert dies die Polizei in ihrem Bericht.

Neben dem Bargeld, das sich im Portemonnaie befand, fehlen der 67-Jährigen nun auch ihre Papiere. Die Tatverdächtige war laut Zeugenbeschreibung etwa 40 Jahre alt, hatte dunkles, lockiges, schulterlanges Haar und trug ein grünes Oberteil. Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Polizei warnt vor Taschendieben

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt - eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf. Taschendieben reichen laut Polizei schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.

Wertsachen sollten deshalb in einer verschlossenen Innentasche verstaut werden, rät die Polizei: „Am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen.“ Bei Taschen solle die Verschluss-Seite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Weitere Tipps unter www.polizei-beratung.de.

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