Beratungsangebot soll drohenden Wohnungsverlust verhindern

Wohnungslosigkeit

Eine Unterversorgung mit günstigem Wohnraum stellt der Verein für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen fest. Er will Wohnungslose beraten und Wohnungslosigkeit vorbeugen.

Raesfeld

28.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Beratungsangebot „WOHN-MOBIL" soll auch in Raesfeld Wohnungslosen helfen und drohenden Wohnungsverlust vermeiden.

Das Beratungsangebot „WOHN-MOBIL" soll auch in Raesfeld Wohnungslosen helfen und drohenden Wohnungsverlust vermeiden. © privat

Für die Bekämpfung und Prävention von Wohnungslosigkeit gibt es seit 2019 ein dezentrales mobiles Beratungsangebot im Kreis Borken, das vom Verein für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen (www.katholische-arbeiterkolonien-westfalen.de) organisiert wird und auch in Raesfeld Station macht. Durch das niedrigschwellige Beratungsangebot „WOHN-MOBIL“ sollen Menschen erreicht werden, die bisher nicht von einem adäquaten Unterstützungsangebot profitiert haben.

„Eine Entspannung des Wohnungsmarktes ist nicht absehbar“

„Eine Entspannung des Wohnungsmarktes ist nicht absehbar“, so der Verein in einer Mitteilung. Das Projekt „WOHN-MOBIL“, das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen gefördert wird, ist vorerst bis Ende 2020 geplant und es bestehen bereits laufende Unterstützungsprozesse vielfältiger Art.

Ansprechpartner für Wohnungslose, aber auch etwa die alleinerziehende Mutter, der der Wohnungsverlust droht, will der Verein sein, der im Kreis mit anderen Hilfsangeboten vernetzt ist. Eine Beratungssprechstunde findet im Rathaus der Gemeinde Raesfeld immer jeden ersten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr im Zimmer 11 statt. Kontakt unter Tel. (0151) 563 299 63, E-Mail: wohn-mobil@va-ambulante-dienste.de .

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