„Brot für Kumi“-Hilfsaktion bringt erneut vierstelligen Betrag

Zwei hungrige Kinder aus Kumi auf der Suche nach Termiten, die sie essen können.
Zwei hungrige Kinder aus Kumi auf der Suche nach Termiten, die sie essen können. © privat
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Uganda steht als eines der ärmsten Länder der Welt schon lange weit oben auf der Welthungerliste. Lebensmittelknappheit, gepaart mit Corona und steigenden Preisen, bringt die Grundversorgung in Gefahr. Kinder, die Monate bis Jahre an extremem Hunger leiden, weisen Wachstumsstörungen, Zahnausfall, geringe Knochendichte und viele weitere fatale Folgen auf.

Waisenhaus ist das Herzstück

Der Verein „Kumi-Freunde“ engagiert sich seit Jahren für Kinder im ugandischen Dorf Kumi. Zahlreiche Projekte konnten bereits umgesetzt werden, etwa ein Hühnerstall, eine Kirche, eine Maismühle vor Ort und natürlich das Herzstück: das Waisenhaus von Pfarrer Charles.

5.818 Euro konnten die Initiatoren und Helfer bei der „Brot für Kumi“-Aktion erwirtschaften. © privat © privat

Der Hilferuf von Pfarrer Charles in Corona-Zeiten ließ die Initiatoren Heike Witte und Hubert Leiers das Projekt „Brot für Kumi“ ins Leben rufen. Gegen eine Spende konnte bei der Biobäckerei Leiers und am Heimathaus in Erle Brot gekauft werden. Das Geld wird zu 100 Prozent für Lebensmittel vor Ort eingesetzt, um die vielen Waisenkinder wieder ernähren zu können.

Bei der vierten Aktion wurden am am letzten Oktoberwochenende 5.818 Euro für Kumi gesammelt. Unterstützung boten die Raesfelder Burgmusikanten und die Erler Jäger.