Die Höhner sollen in Raesfeld zur regelmäßigen Attraktion werden

Kartenverkauf gestartet

Im August feiern die Höhner auf dem Schloss Raesfeld Premiere mit „Höhner philharmonics“. Es könnte der Auftakt zu einer regelmäßigen Reihe werden. Nun ist der Kartenverkauf gestartet.

Raesfeld

, 07.11.2019, 19:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Höhner sollen in Raesfeld zur regelmäßigen Attraktion werden

Bürgermeister Andreas Grotendorst (Mitte) hofft, die Höhner regelmäßig in Raesfeld begrüßen zu können. © Falko Bastos

„Eine neue Ära ist angebrochen, die Höhner sind da“, verkündete Frontmann Henning Krautmacher zum Start der Pressekonferenz in der Hetkamp Remise am Schloss Raesfeld. Denn es soll nicht bei der Premiere bleiben, die die Höhner im Spätsommer an gleicher Stelle feiern.

Am 15. August kommen die Höhner aufs Schloss Raesfeld und spielen erstmals gemeinsam mit der „festival:philharmonie westfalen“. Karten gibt es ab Freitag online. Bereits am Donnerstagabend wurden exklusiv erste Karten bei einer Autogrammstunde der Höhner in der Remise verkauft. 999 Tickets stehen bereit. „Wir werden durch die Schlossmauern begrenzt“, so Dirk Klapsing, Intendant der Musiklandschaft Westfalen.

Angeleiert habe das Projekt Alfons Beckmann. „Macht doch mal was mit den Höhnern“, habe der ihm vorgeschlagen, berichtet Klapsing. Bei den Musikern rannte der offene Türen ein. Denn schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert spielt die Band bei der Reihe „Höhner Classic“ mit dem Orchester der Jungen Sinfonie Köln.

„Und dann kam der Anruf aus dem Münsterland“

Das Problem: Die Orchestermusiker seien örtlich stark gebunden und stünden deshalb nicht für weite Reisen durch das Bundesgebiet zur Verfügung, erklärt Krautmacher. Immer wieder gebe es aber Anfragen, zuletzt aus Berlin. „Und dann kam der Anruf aus dem Münsterland.“ Inzwischen bekommt Klapsing selbst Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet. Losgehen soll es aber in Raesfeld.

Die Höhner sollen in Raesfeld zur regelmäßigen Attraktion werden

Im Frack werden sich die Höhner im August auf dem Schloss Raesfeld präsentieren. © Musiklandschaft Westfalen

Begleitet von 60 Orchestermusikern, zeigen sich die Höhner dann von einer ganz anderen Seite. „Wir sind ja bei vielen nur für Karnevals-Songs bekannt“, scheint sich Bass-Gitarrist Hannes Schöner zu ärgern. Denn das Repertoire der Kölner Band sei viel größer. Auch viele Balladen mit mehr inhaltlicher Tiefe gehörten dazu.

Projekt soll in Serie gehen

Wenn die Premiere gelingt, soll das Projekt in Serie gehen. Darauf hofft auch Bürgermeister Andreas Grotendorst: „Vielleicht ist das die Geburtsstunde für viele wunderbare Kinder.“ Die Chancen stehen offenbar gut. „Im zweiten Jahr wird es Tradition“, sagt Hannes Schöner. „Und danach ist es Brauchtum“, so Krautmacher.

Auch Auftritte im ganzen Bundesgebiet seien möglich: „Dieses Orchester kann das.“ Organisator Klapsing schwebt eine Reihe nach dem Vorbild „Night of the Proms“ vor. Da trifft es sich gut, dass die Höhner bei eben dieser Reihe John Miles getroffen hatten. Bei einem Bier schwatzten die Kölner dem Weltstar die Erlaubnis für eine kölsche Version seines Hits „Music“ ab. „Die besten Geschäfte werden immer an der Theke gemacht“, lacht Krautmacher.

Nun hoffen alle auf eine dauerhafte Liebesgeschichte. „Wir freuen uns auf die neue Braut“, sagt Henning Krautmacher. „Heiraten müssen wir noch, aber verlobt sind wir.“ Zur Verlobung gab es vom Bürgermeister das passende Begrüßungsgeschenk: Raesfelder Liebesmarmelade.

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