Doppelvermietung sorgte für viele Lacher

Plattdeutsches Theater

Mit ihrer Aufführung des plattdeutschen Lustpiels „Keen Utkommen met `t Inkommen“ im Saal von Brömmel-Wilms starteten die Akteure der plattdeutschen Theatergruppe Erle bei der Premiere am Freitagabend gleich von der ersten Minute an einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.

Erle

, 25.10.2015, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Mittelpunkt des Stücks stand das Rentnerehepaar Siepel, gespielt von Eva Fölting und Bernd-Josef Bente. Mit der Vermietung eines Zimmers wollten sie die Rente aufbessern. Leider hatte jeder eine andere Vorstellung, was den Untermieter anbelangte. Mann wollte Frau Ehefrau lieber einen netten Kerl bei sich wohnen haben.

Aufreibende Doppelvermietung

Letztere Voraussetzungen erfüllte ein Klaus Jäger (Christoph Ossing). Dass weibliche Gegenstück Lisa Franzen (Anne Nagel), die wiederum dem Ehemann sehr gut gefiel, war aber auch nicht von schlechten Eltern. Jeder der Siepels kochte „sein eigenes Süppchen“, sodass die Doppelvermietung zu jeder Menge Schwierigkeiten führte. Nicht nur das: Die ständigen Auseinandersetzungen mit der Mieterin in der oberen Wohnung Frau Spatz (Annie Pierick), zerrten zusätzlich an die Nerven des Rentnerehepaars. Auszubügeln hatte dies Herr Spatz, gespielt von Regisseur Arthur Vinken. 

"Tolle Sache"

Damit nicht genug, denn da waren noch Hermann Jäger (Ludger Schleking), Vater von Klaus Jäger, der wieder heiraten wollte. Gegen den Willen seines Sohnes. Stress hatte auch Frau Bollmann (Lucia Kappe) mit der hübschen Sekretärin ihres Mannes. Mit ihren schauspielerischen Leistungen zeigten die Darsteller, dass Stücke in plattdeutscher Sprache besondere Heiterkeit versprechen. „Mal wieder ein sehr, sehr lustiges Stück und es passt gut in die Gegend. Die Tradition, dass einmal im Jahr ein plattdeutsches Stück aufgeführt wird, ist eine tolle Sache“, sagte Besucher Norbert Hater. „Die Gruppe wird von Jahr zu Jahr besser“, fand Dieter Kraus. 

Weitere Aufführungen gibt es am Freitag, 31. Oktober, 19.30 Uhr sowie am Samstag, 1. November, 17 Uhr.

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