Dorfgemeinschaftshaus

Dorfgemeinschaftshaus – Bürgermeister: „Es wird eng werden“

Für das geplante Dorfgemeinschaftshaus mit Festscheune auf dem Böckenhoff-Gelände im Ortskern fehlen etwa 10 Prozent der benötigten Gelder. Der Bürgermeister appelliert an Bürger und Firmen.
Noch fehlen für das geplante Dorfgemeinschaftshaus in Erle etwa 10 Prozent der veranschlagten Baukosten. © Thieken + Partner

Bis zum Ende der ursprünglichen Frist waren bereits 1,48 Millionen Euro zusammen gekommen. Daraufhin war die Frist auf Ende September verlängert worden. Am benötigten Gründungsvermögen von 1,75 Millionen Euro fehlen derzeit noch rund 180.000 Euro.

„Jeder Genosse darf natürlich auch mehrere Anteile an der Bürgergenossenschaft halten“, erklärt Michael Weddeling von der Initiativgruppe „Wir in Erle“. Die Initiativgruppe hat alle per Postkarte angeschrieben, die bereits eine Absichtserklärung abgegeben haben, um für weitere Anteilszeichnungen zu werben. Diese Postkarten sollen ausdrücklich auch an Freunde, Bekannte und Verwandte weitergeben werden, die noch nicht gezeichnet haben.

Appell an Firmen

Bürgermeister Andreas Grotendorst appelliert „an die Raesfelder Firmen, sich an der Bürgergenossenschaft entweder selbst zu beteiligen oder aber Anteile zu verschenken“. Jetzt besteht am Sonntag (4. Oktober) letztmalig die Möglichkeit für Unentschlossene, sich eingehend über das Projekt zu informieren und die noch fehlenden Anteilsscheine zu zeichnen.

Die Initiatoren von „Wir in Erle“ stehen von 15 bis 17 Uhr an einem Infostand vor der Gaststätte Brömmel-Wilms und hoffen auf weitere Helfer und Förderer. „Es wird eng werden“, glaubt Grotendorst. Die Entscheidung zur Gründung der Bürgergenossenschaft soll in der darauffolgenden Woche erfolgen.

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