Mensa der Gesamtschule soll erweitert werden

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Die Mensa der Gesamtschule soll erweitert werden. Ein entsprechender Vorentwurf wurde im Schulausschuss vorgestellt.

Raesfeld

, 29.11.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jörg Heselhaus bezeichnete die Überlegungen als „Vorvorentwurf“. Seit die Julia-Koppers-Gesamtschule am Standort der auslaufenden Alexanderschule gestartet ist, musste die Mensa im Altbau der Schule bereits einmal mit einem Wanddurchbruch erweitert werden.

Mittlerweile ist die Gesamtschule bis zum achten Jahrgang „vollgelaufen“. Ab dem neunten Jahrgang gehen die Schüler zur Hauptstelle nach Borken. Über die Mensa sagte Heselhaus: „Es ist sehr eng im Moment.“ Auch Schulleiter Axel Heinz konnte das nur bestätigen.

Zwei-Schicht-Betrieb

Derzeit werde in zwei Schichten gegessen. Aufgrund von Platzproblemen könne man nicht die Fünfer- und Sechser-Jahrgänge sowie die Siebener- und Achter-Jahrgänge zusammen essen lassen, sondern habe die Fünfer und die Achter sowie die Sechser und die Siebener zusammengefasst. „Damit fahren wir im Moment gerade so eben, dass es geht, aber es ist sehr eng“, so Heinz. Je älter die Schüler würden, desto weniger werde das Mittagessen nachgefragt.

Der Plan der Verwaltung sieht vor, einen weiteren Wanddurchbruch in den jetzigen Freizeitraum vorzunehmen sowie den Flurbereich ebenfalls zur Mensa zu machen. Auch werde bei der Neugestaltung des Schulhofs vor der Mensa ein Bereich angelegt, wo die Schüler bei gutem Wetter essen könnten, so Heselhaus.

Von den fünf Fenstern sollen zwei bodentief vergrößert werden, sodass man von der Mensa nach draußen gelangen kann, so Heselhaus. Der Freizeitraum soll in einen leerstehenden Klassenraum verlegt werden, wandert quasi einen Raum weiter.

Reicht die geplante Größe?

Über diese Überlegungen wolle man sich nun mit einem Architekten besprechen, so Heselhaus. Willi Schmidt (CDU) fragte nach, ob diese Erweiterung denn dann wirklich ausreichen werde, wenn vielleicht eine höhere Anzahl von Klassen gebildet werden müsse. Heinz: „Wir sind im Endausbau, viel mehr Schüler werden es nicht.“

Heselhaus bestätigte: „Wir sind der Überzeugung, dass das auf jeden Fall reichen würde.“ Allerdings nur, wenn das Essenskonzept nicht geändert wird. Derzeit wird das Essen vom Caterer Wachtmeister warm angeliefert. Für ein Kochen vor Ort gebe es keine Möglichkeiten, so Heselhaus.

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