Spielplatz am Heidbrink wird aufgegeben - Für die Folgenutzung gibt es Ideen

Spieplatz

Der Spielplatz am Heidbrink in Erle wird aufgegeben. Für die Folgenutzung der Fläche gibt es bereits einige Ideen.

Raesfeld

, 26.11.2019, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielplatz am Heidbrink wird aufgegeben - Für die Folgenutzung gibt es Ideen

Der Spielplatz Heidbrink soll aufgegeben werden. Für die Folgenutzung gibt es Ideen. © Berthold Fehmer

Über drei Jahre habe man die Situation am Spielplatz Heidbrink beobachtet, sagte Bernd Roters am Montag im Bau- und Umweltausschuss. „Die Nutzung war relativ gering bis gar nicht vorhanden.“ Wobei der Leiter des Planungsamts zugab: „Die Attraktivität ist nicht unbedingt gegeben.“

Auch der Raesfelder Arbeitskreis, der sich mit den Grünflächen beschäftigt, hatte sich den Spielplatz angeschaut und war zum gleichen Ergebnis gekommen. Die Politiker im Ausschuss folgten einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung.

„Als Baufläche sehe ich das nicht“

Wie soll der Spielplatz in Zukunft genutzt werden? Nur fußläufig ist der Platz im Wohngebiet zu erreichen. Hans-Jochen Welsing (CDU): „Als Baufläche sehe ich das nicht.“ Vielleicht könne man den Platz in einen Zustand bringen, der es erlaube, ihn wieder als Spielplatz zu reaktivieren, wenn es im Wohngebiet wieder kleine Kinder gebe.

Norbert Brömmel (Grüne) sprach sich für eine Umwandlung in eine Grünfläche aus. Vielleicht könne man dort sogar Ökopunkte generieren. Dem erteilte Bernd Roters allerdings eine Absage. „Da tut man den Anliegern keinen Gefallen mit, wenn man eine Wald-Parzelle anlegt.“

Generationenplatz

Einen Generationenplatz brachte Helmut Hellenkamp (SPD) ins Spiel. Ein Generationen- oder Nachbarschaftsplatz sei möglich, so Roters. Die Frage sei allerdings: „Wer passt darauf auf, wer organisiert das Ganze?“

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