Volksbank

Verschmolzene Volksbank Raesfeld und Erle setzt Wachstumskurs fort

Pandemie, Niedrigzins, die Verschmelzung zweier Häuser: Herausforderungen gab es genug für die Volksbank Raesfeld und Erle eG im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dem Ergebnis schadete dies nicht.
Die vier Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr und dem Stand der Verschmelzung der beiden Häuser zufrieden. V.l.: Marcus Feldhaar, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Oliver Cichowski.
Die vier Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr und dem Stand der Verschmelzung der beiden Häuser zufrieden (v.l.): Marcus Feldhaar, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Oliver Cichowski. © privat

Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG sind zufrieden. Trotz anhaltender Corona-Pandemie, weiter steigender Regulatorik und der Verschmelzungsarbeiten habe die Genossenschaftsbank gute Ergebnisse erwirtschaften können. „Wir konnten wieder eine positive Bilanz ziehen. Neben der anhaltenden Corona-Pandemie hat uns auch die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle im vergangenen Jahr viele Ressourcen gekostet“, betont Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar.

Die Nachfrage nach Krediten war weiterhin hoch. Um mehr als sechs Prozent stieg das betreute Kundenkreditvolumen im Jahr 2021: auf fast 302 Millionen Euro. Bei den Einlagen der Kunden gab es eine noch deutlichere Steigerung von fast 14 Prozent auf mehr als 325 Millionen Euro. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase bleibe die Nachfrage nach alternativen Anlageformen unverändert hoch.

127 neue Mitglieder begrüßt

„Das gute Geschäftsjahr verdanken wir dem wachsenden Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden“, so Vorstandsmitglied Ralf Steiger. 127 neue Mitglieder (Stand 31.12.2021) wurden begrüßt. Die 5.516 Anteilseigner sollen auch in diesem Jahr am Geschäftserfolg teilhaben und eine Dividende erhalten. Wie hoch, das ließ die Bank zunächst offen.

Das Ehrenamt in den Orten will die Bank stärken. Vorstandsmitglied Michael Weddeling: „Unser Ziel ist es, Ideen, Arbeiten und Aktionen zu fördern, die der Vereinsarbeit oder unmittelbar unserer Region und ihren Bewohnern zugutekommen.“ Unterstützt wurden im letzten Jahr die regionalen Vereine, Institutionen und Organisationen mit fast 30.000 Euro.

Viele Meetings nur digital durchgeführt

Etwas über ein halbes Jahr ist die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle nun her. Die vier Vorstände blicken zufrieden zurück: Die Verschmelzung sei planmäßig verlaufen und werde von Mitgliedern und Kunden gut angenommen. Man habe es geschafft, Prozesse zu vereinheitlichen, auch wenn dies wegen der Pandemie nicht immer einfach gewesen sei, da Meetings mit dem Rechenzentrum und Absprachen mit den Kollegen nur digital durchgeführt werden konnten.

Die Vorteile der Verschmelzung seien bereits jetzt spürbar: Viele Aufgaben, besonders im internen Bereich, könnten nun ressourcenschonender bearbeitet werden. Zudem seien einige Berater auch am jeweils anderen Standort anzutreffen, damit immer genug Ansprechpartner für die Anliegen der Kunden und Kundinnen vor Ort sind.

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