Betrugsmasche

WhatsApp-Betrug: Angebliche Tochter erbeutet Geld von Raesfelderin

Eine Raesfelderin ist einer perfiden Betrugsmasche per WhatsApp zum Opfer gefallen. Die Polizei warnt vor einer Variante des „Enkeltricks“.
WhatsApp-Symbolbild
Eine Raesfelderin ist auf einen WhatsApp-Betrug hereingefallen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Überzeugend klang für die Frau die Nachricht, die sie über den Messengerdienst WhatsApp erreichte: Ihre Tochter habe eine neue Handynummer. Die Empfängerin der Nachricht speicherte die neue Nummer ihrer Tochter.

Tochter benötigte Geld

In der Nachricht behauptete die „Tochter“ außerdem, wegen einer angeblich zu begleichenden Rechnung Geld zu benötigen. Die Raesfelderin überwies daraufhin eine vierstellige Summe. Einige Tage später traf die Raesfelderin ihre Tochter zufällig persönlich und sprach sie auf die Geldsumme an. Und erst da fiel der Betrug auf, denn die echte Tochter wusste natürlich nichts von der Überweisung. Wie sich dabei herausstellte, hatte sie auch gar keine neue Telefonnummer – die Raesfelderin war auf eine Betrügerin hereingefallen, die sich per WhatsApp als ihre Tochter ausgegeben und um den Geldbetrag gebeten hatte.

„Dieser aktuelle Fall stellt leider nicht den einzigen seiner Art dar“, heißt es von der Kreispolizei in Borken. Die Masche – eine Variante des bekannten Enkeltricks – funktioniert so: An die Opfer geht zunächst eine Nachricht, dass ein Angehöriger eine neue Handynummer habe. Die nächste Botschaft von der neuen Nummer zielt auf eine Überweisung von Geld – angeblich, weil mit dem neuen Handy das Online-Banking noch nicht wieder möglich sei und der vermeintliche Angehörige das nicht selbst tun könne. Die Polizei warnt eindringlich davor, auf derartige Forderungen einzugehen.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.