Noch halten sie durch: Tanja und Silvio Gammius gehört Taxi Gerdes. Momentan leidet auch dieses Unternehmen unter den enormen Spritpreisen. © Ulrike Geburek
Angst vor Insolvenz fährt mit

Spritpreis-Explosion: Taxi-Unternehmer fordern 60 Cent mehr pro Kilometer

Das Taxi-Gewerbe steckt tief in der Krise. Der teure Diesel macht den Firmen das Leben schwer. Sie fürchten um ihre Existenz. Auch Taxi-Kunden in Recklinghausen bekommen das jetzt zu spüren.

Die Spritpreise explodieren, der Druck auf die Taxi-Branche wächst, die Hoffnung auf eine Steuersenkung des Bundes ebenfalls. Doch die Zeit und das Geld werden für viele Unternehmen knapp. „Wie lange wir das durchhalten, weiß ich nicht“, sagt Tanja Gammius, Inhaberin von Taxi Gerdes. Die Angst vor der Insolvenz fahre mit. Im Vergleich zum Vormonat habe der Diesel für ihre fünf Fahrzeuge 700 Euro mehr gekostet. Das sei nicht zu erwirtschaften.

Corona, Mindestlohn und nun der Preis-Schock

Auch die Ersatzteile für die Wagen werden teurer

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