Lehrer, Eltern und Schüler beklagen gleichermaßen die schleppenden Fortschritte bei der Digitalisierung der Schulen. Dabei stehen beim Land Mittel in dreistelliger Millionenhöhe für die Schulen bereit, für die aber bisher kein Interesse angemeldet wurde.
Lehrer, Eltern und Schüler beklagen gleichermaßen die schleppenden Fortschritte bei der Digitalisierung der Schulen. Dabei stehen beim Land Mittel in dreistelliger Millionenhöhe für die Schulen bereit, für die aber bisher kein Interesse angemeldet wurde. © Foto: unplash/ Kelly Sikkema
Schulen in NRW

287 Millionen Euro stehen zur Schul-Digitalisierung bereit – aber keiner will sie

Viele Schulen im Land klagen über die schleppende Digitalisierung. Dabei liegen beim Land viele Millionen an Fördermitteln für die Schulen im Land auf Halde. Sie werden einfach nicht abgerufen.

Es ist eine absurde Situation. Zahlreiche Schulen im Land klagen über die nur im Schneckentempo fortschreitende Digitalisierung. Es fehle nicht nur an der technischen Ausstattung der Gebäude, sondern auch an der Ausstattung der Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer mit mobilen Endgeräten wie Laptops oder Tablets. Das machte nicht zuletzt eine große Umfrage unserer Zeitung deutlich, an der sich mehr als 2.300 Schüler, Eltern und Lehrer aus der Region beteiligt haben.

Kompliziertes und aufwändiges Antragsverfahren als Ursache genannt

Das mäßige Interesse an der Lernplattform Logineo

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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