Finanzen

Commerzbank schließt 99 Filialen in NRW

Der harte Sparkurs bei der Commerzbank geht weiter. Neben dem Aus für das Gratiskonto will die Bank 99 Filialen in NRW schließen. Und die Schließungen könnten bald erfolgen.
Die Commerzbank schließt alleine in NRW bis 2022 99 Filialen.
Die Commerzbank schließt alleine in NRW bis 2022 99 Filialen. © picture alliance/dpa

Die Commerzbank will bis Ende 2022 etwa jede zweite Filiale in Deutschland schließen. Das bundesweite Filialnetz wird von 790 um 340 Standorte reduziert. Alleine in NRW sollen 99 Filialen geschlossen werden.

Von den Schließungen in NRW besonders betroffen sind vor allem Essen, Dortmund, Bochum und Düsseldorf. Aber auch kleinere Städte wie Castrop-Rauxel, Schwerte und Herdecke verlieren ihre Commerzbank-Filiale.

Einzige gute Nachricht für die Angestellten: Betriebsbedingte Kündigungen seien zunächst nicht geplant, hieß es aus der Geschäftsleitung. Für die Kunden wird es so allerdings schwieriger. Doch die angeschlagene Bank muss dringend den Sparkurs einlegen.

Gratiskonto nur noch für Online-Kunden

Das wirkt sich auch weiter auf die Kunden aus. Ein Gratiskonto bekommen künftig nur noch Kunden, die auf Dienstleistungen in der Filiale verzichten und ausschließlich die digitalen Anwendungen nutzen. „Das bedingungslos kostenlose Konto ist in Zeiten niedriger Zinsen einfach nicht mehr finanzierbar“, sagte Commerzbank-Bereichsvorstand Mario Peric.

Neukunden, mit Erspartem von mehr als 50.000 Euro auf dem Konto müssen künftig Negativzinsen zahlen. Die Commerzbank werde überschwemmt mit Geld, sagte der Bereichsvorstand zur Begründung.

dpa/akg

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