In Selm sind vier weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus: 7-Tage-Inzidenz liegt unter 100 – NRW kratzt an wichtiger Marke – Liveblog

Das Robert-Koch-Institut meldet erstmals seit dem 20. März, dass die Sieben-Tage Inzidenz für ganz Deutschland unter 100 liegt. Die Zahlen für NRW machen ebenfalls Mut. Die Lage im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 780.817 bestätigte Fälle – 55.500 aktuell Infizierte – 16.190 Todesfälle, Wocheninzidenz: 103,4 (Stand: 14.5.2021).
  • Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt erstmals seit dem 20. März unter der Schwelle von 100. Das meldete das RKI am Morgen.
  • Das Land NRW weist 15 Kreisen und kreisfreien Städten Sonderkontingente mit dem Impfstoff Johnson & Johnson für sozial benachteiligte Stadtteilen zu: Hagen, Dortmund, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen, Wuppertal, Herne, Bielefeld, Duisburg, Hamm, Köln, Kreis Mettmann, Solingen, Oberhausen und Remscheid.
  • Bei einer Kreuzimpfung kommt es laut einer Studie der Oxford-Universität häufiger zu milden bis moderaten Nebenwirkungen nach der zweiten Impfdosis.
  • Ab dem 15. Mai ist in NRW Außengastronomie erlaubt (ab einer Inzidenz von 100 an fünf Werktagen hintereinander), es gelten weitere Lockerungen für Innengastronomie, Hotels, Messen und Freiluftveranstaltungen – abhängig von der Inzidenz.
  • NRW-Bürger, die sich länger als 48 Stunden in den Niederlanden aufhalten, können sich nicht mehr wie bislang von der Quarantäne freitesten, sondern müssen sich nach den Einreiseregeln des Bundes an die fünftägige Quarantäne halten. Das betonte NRW-Gesundheitsminister Laumann.
  • Alle neuen Regeln finden Sie hier im Überblick.

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Freitag, 14. Mai, 11.20 Uhr

Neuer Impfrekord in Deutschland

Am Mittwoch (13.5.) sind in Deutschland so viele Menschen gegen das Sars-Cov-2-Virus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute (Stand: 09.35 Uhr) wurden an dem Tag 1.353.453 Impfspritzen gegen das Coronavirus gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408.260 .

Freitag, 14. Mai, 10.10 Uhr

Münster mit niedrigster Corona-Neuinfektionsrate: Gastronomie öffnet

Münster bereitet sich auf die Öffnung der Außengastronomie an diesem Wochenende vor. Oberbürgermeister Markus Lewe sprach am Freitag im WDR-Radio von einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung. „Ich gehe davon aus, dass wir mit der Außengastronomie anfangen werden“, sagte der CDU-Politiker. Münster hat nach jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) die niedrigste Corona-Neuinfektionsrate in ganz Nordrhein-Westfalen (35,5). Münster gehört zu den Projekt-Kommunen in NRW, die Öffnungen erproben.

Freitag, 14. Mai, 9.36 Uhr

Landkreistag fordert vollständige Öffnungen der Schulen bis Juni

Der Deutsche Landkreistag hat gefordert, dass die Schulen bundesweit spätestens im Juni wieder für normalen Unterricht in ganzen Klassen geöffnet werden. „Wir haben uns immer für Lockerungen mit Augenmaß und in Abhängigkeit von der Gesamtsituation vor Ort aus­ge­spro­chen. Der Bereich, der jetzt neben dem Handel und vereinzelt der Kultur noch fehlt, sind die Schulen“, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Freitag, 14. Mai, 8.05 Uhr

NRW-Inzidenz liegt bei 103,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW liegt am Freitagmorgen bei 103,4 und damit erneut unter dem Wert des Vortags (111,4). Insgesamt hat das RKI 780.826 Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie für NRW registriert, im Vergleich zum Vortag kamen 2474 Neuinfektionen dazu. Seit Beginn der Pandemie sind in dem bevölkerungsreichsten Bundesland 16.190 Menschen mit oder an einer Corona-Infektion verstorben.

Freitag, 14. Mai, 6.30 Uhr

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals wieder unter 100

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder unter der Schwelle von 100. Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82).

Freitag, 14. Mai, 5.20 Uhr

NRW-Polizei bekommt weitere 1,25 Millionen Stoffmasken von van Laack

Nordrhein-Westfalens Polizei bekommt weitere 1,25 Millionen Stoffmasken des Hemdenherstellers van Laack. Der Auftrag ist umstritten. Vor einem Jahr sicherte sich die Firma den ersten Auftrag im gleichen Umfang ,im November kam dann der Zuschlag für den Folgeauftrag. Weil dieser Auftrag nicht ausgeschrieben war, wurde der Auftrag rückabgewickelt und neu ausgeschrieben. Nun sicherte sich das Unternehmen aus Mönchengladbach den Auftrag erneut – die SPD im Landtag hat den Auftrag als unnötig kritisiert, die Landesregierung hingegen hat die Beschaffung als sinnreich verteidigt.

Donnerstag, 13. Mai 20.53 Uhr15 Städte und Kreise in NRW erhalten Impfstoff-Sonderkontigente für Brennpunkte

Das Land NRW weist 15 Kreisen und kreisfreien Städten Sonderkontingente mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson für Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen zu. Die ausgewählten Kreise und kreisfreien Städte sind sollen dem Gesundheitsministerium bis Montag (17 Mai) ein Kurzkonzept zu den geplanten Maßnahmen vorzulegen. Ausgewählt wurden: Hagen, Dortmund, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen, Wuppertal, Herne, Bielefeld, Duisburg, Hamm, Köln, Kreis Mettmann, Solingen, Oberhausen und Remscheid.

Insgesamt stehen derzeit 33.000 Impfdosen zur Verfügung. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte: Die Impfdosen von BioNTech und Moderna sind in den Impfzentren für den Mai bereits verplant. Daher können wir lediglich auf die Impfdosen von Johnson & Johnson zurückgreifen. Diese stellen wir nun zur Verfügung.“

Bislang hat das Land rund 50.000 Impfdosen an Kreise und kreisfreie Städte verteilt, die sowohl für die Impfungen von Wohnungs- und Obdachlosen als auch für Stadtteilimpfungen genutzt werden können. Neben den nun zugesagten 33.000 Impfdosen wird das Land weitere Sonderkontingente für Stadtteilimpfungen zur Verfügung stellen, sobald weitere Impfdosen zur Verfügung stehen.

Donnerstag, 13. Mai, 18.32 Uhr

Reiseverband warnt vor Flickenteppich bei Corona-Öffnungen

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat bei den Corona-Öffnungen in den verschiedenen Bundesländern ein einheitliches Vorgehen gefordert. Mit der neuen Corona-Einreiseverordnung sei jetzt die Quarantänepflicht für Geimpfte, Genesene und auch für negativ auf Covid-19-Getestete aufgehoben. „Jetzt ist es dringend erforderlich, auch für Deutschland Klarheit zu schaffen, damit die Menschen endlich planen können“, sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig dem „Handelsblatt“ (Freitag).

Mit Blick auf mögliche Sommerurlaube im Inland fügte Fiebig hinzu, jetzt komme es auf jeden Tag an. „Ein Flickenteppich, bei dem niemand mehr weiß, was wo gilt, muss unbedingt vermieden werden – die Entwicklung der Corona-Pandemie immer im Blick.“

Donnerstag, 13. Mai, 15.36 Uhr

British Airways prüft Einsatz von Corona-Schnelltests

Die britische Fluggesellschaft British Airways setzt auf der Suche nach Wegen zu einer Normalisierung des Flugverkehrs Hoffnungen auf einen Corona-Schnelltest. Wie die Airline am Donnerstag mitteilte, sollen in einem ersten Versuch Crew-Mitgliedern nun Antigen-Tests angeboten werden. Die Ergebnisse würden dann mit denen der regelmäßig durchgeführten aufwendigeren Tests verglichen, hieß es weiter.

Der Test könne eine Rolle bei der Rückkehr zum normalen Flugverkehr spielen, so die Fluggesellschaft. Ob und wann der eingesetzte Speichel-Test des Unternehmens Canary Global, der innerhalb von 25 Sekunden ein Ergebnis anzeigt, auch für Passagiere verfügbar sein soll, war zunächst unklar.

Donnerstag, 13. Mai, 13.15 UhrNRW hält sich an Vatertag an die Regeln Trotz Sonnenschein und milder Temperaturen zu Christi Himmelfahrt ist es in Nordrhein-Westfalen in vielen Städten zunächst ruhig zugegangen. Größere Zusammenkünfte anlässlich des Vatertags blieben laut Polizei aus.

„Es gab bisher keine Auffälligkeiten“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Mittag. Auch in Düsseldorf, Essen und Mülheim gab es demnach zunächst keine größeren Einsätze. „Hier ist gar nichts los“, sagte ein Sprecher der Polizei in Bielefeld.

Donnerstag, 13. Mai, 12.50 UhrKeine Quarantäne nach Urlaub im RisikogebietDie neue Einreiseverordnung wurde vom Bundeskabinett gebilligt und tritt am Donnerstag, 13. Mai, in Kraft. Sie ist auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums abrufbar.

Nach der Vorlage müssen Geimpfte, Genesene und negativ Getestete nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet nicht mehr in Quarantäne. Anders ist das bei Reisenden, die aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten einreisen.

Donnerstag, 13. Mai, 12.15 Uhr

Immer mehr gefälschte Impfpässe über TelegramSicherheitsbehörden zeigen sich besorgt über immer mehr gefälschte Impfnachweise. Vor allem in Telegram-Gruppen nimmt der Handel zu.

Die Psychologin Pia Lamberty erklärt dem ARD-Politikmagazin, es gebe entsprechende Gruppen und Kanäle – dort habe sich die Mitgliederzahl innerhalb von knapp zwei Wochen versechsfacht. Eine der größten Gruppen zähle mittlerweile über 8000 Mitglieder.

„Das sind nicht alles Internet-Cracks. Durch diese neuen Entwicklungen auf Telegram ist es unglaublich simpel geworden, an einen gefälschten Impfpass zu kommen. Man braucht nur ein Handy. Das finde ich problematisch, dass dieser Zugang so viel einfacher ist“, so Lamberty.

Donnerstag, 13. Mai, 12.10 UhrArztpraxen geht Astrazeneca aus

Seit der Freigabe von Astrazeneca für alle wird der Impfstoff nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein in vielen Arztpraxen knapp. „Der Impfstoff von Astrazeneca wird so stark nachgefragt, dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen“, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der „Rheinischen Post“.

Teilweise habe der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht hätten, um 80 Prozent reduzieren müssen, was zu Stornierungen von Impfterminen geführt hatte. Zur erhöhten Nachfrage trägt demnach bei, dass die zweite Dosis nun bereits nach vier Wochen verabreicht werden kann.

„Die Verkürzung der Impfabstände auf vier Wochen macht den Impfstoff für junge Menschen attraktiv. Sie wollen bei den anstehenden Lockerungen durch einen kompletten Impfschutz gut vorbereitet sein“, sagte Preis. „Medizinisch gesehen wäre es besser, sich erst nach zwölf Wochen die Zweitimpfung geben zu lassen.“

Die Nachfrage nach dem Astrazeneca-Impfstoff ist groß, wie man an den langen Warteschlangen in Köln erkennen konnte. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Donnerstag, 13. Mai, 11.38 Uhr Polizei löst Party mit 17 Gästen in Köln auf

Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag eine Party mit 17 Gästen in Köln aufgelöst. Ein Zeuge hatte zuvor laute Musik und Rufe aus einer Wohnung gemeldet, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Nach ersten Erkenntnissen hatte eine 18-Jährige die Party veranstaltet. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.Donnerstag, 13. Mai, 11.00 Uhr

20 Kreise in NRW liegen unter Inzidenzwert von 100

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen erneut gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag bei 111,4.

20 der 53 Kreise und kreisfreien Städte sind mittlerweile wieder unter die Schwelle von 100 gefallen. Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 sollen in NRW etwa Öffnungen von Außengastronomie und Campingplatzen erlaubt werden.

Am besten sah die Lage am Donnerstag in Münster aus. Für die Stadt gab das RKI einen Wert von 42,5 an. Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 sind weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich.

Den höchsten Wert verzeichneten dagegen die Städte Hagen (216,2) und Leverkusen (200,3).

Donnerstag, 13. Mai, 10.25 Uhr Indische Coronavirus-Variante bisher selten, Tendenz steigend Noch ist die indische Coronavirus-Variante B.1.617 in Deutschland nur geringfügig verbreitet. Laut Robert-Koch-Institut macht die Mutante weniger als zwei Prozent der positiven Sars-CoV-2-Proben aus.

Allerdings sei ihr Anteil in den vergangenen Wochen kontinuierlich gestiegen. Erste Daten aus Laborexperimenten deuteten jedoch darauf hin, dass die Wirksamkeit von Impfstoffen „nicht substanziell beeinträchtigt“ sei, heißt es. Zudem gebe es Hinweise auf eine erhöhte Übertragbarkeit.

Donnerstag, 13. Mai, 9.30 Uhr Lauterbach fordert strenge Tests an Flughäfen

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist optimistisch, dass es im Sommer deutliche Lockerungen geben kann. Allerdings warnte er schon jetzt vor einer vierten Corona-Welle im Herbst.

Mindestens 20 Prozent der Bevölkerung würden auf absehbare Zeit ohne Schutz sein, weil sie sich nicht impfen lassen können oder wollen. Um die vierte Welle zu vermeiden, forderte Lauterbach deshalb strenge Tests an Flughäfen und eine Quarantänepflicht für Reisende aus Mutationsgebieten.Donnerstag, 13. Mai, 7.50 Uhr Studie zu Corona-Kreuzimpfung: Nebenwirkungen nach zweiter Dosis

Bei einer Kreuzimpfung mit den Corona-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Astrazeneca kommt es häufiger zu milden bis moderaten Nebenwirkungen nach der zweiten Impfdosis.

„Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Vergabe zweier unterschiedlicher Dosen zu vermehrten Arbeitsausfällen am Tag nach der Impfung führt“, sagte Matthew Snape von der Uni Oxford, der die Studie leitet.

Anlass zur Sorge um die Patientensicherheit gebe es deswegen aber nicht, betonten die Wissenschaftler. Ob die Immunreaktion davon betroffen ist, könne noch nicht beurteilt werden. Daten dazu würden aber in den kommenden Monaten erwartet.

Donnerstag, 13. Mai, 7.29 UhrRKI meldet 17.419 Corona-Neuinfektionen – Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Das Robert-Koch-Institut hat bis Donnerstagmorgen 17.419 Corona-Neuinfektionen registriert. Das sind rund 4500 Fälle weniger als vor einer Woche.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken: Sie liegt nun bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1).

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Tote gewesen.Mittwoch, 12. Mai, 20.49 Uhr

Arbeitgeber-Bescheinigung für Impftermin beim Arzt

Das Land hat eine Musterbescheinigung für Arbeitgeber veröffentlicht, die Berufsgruppen der Priorität 3 für eine Impfung bei einem Arzt vorlegen können. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gehören zu dieser Gruppe unter anderem Beschäftigte bei Polizei, Feuerwehr, Apotheken, Medien oder Energieversorgern. Die Bescheinigung als Nachweis des Anspruchs auf Schutzimpfung sei nur für die Vorlage bei den Praxen der niedergelassenen Ärzte gedacht, betonte das Ministerium. Arztpraxen können bereits jetzt allen Personen, die nach der Coronavirus-Impfverordnung zu dieser Priorität gehören, ein Impfangebot unterbreiten.

Mittwoch, 12. Mai, 19.54 Uhr

Gericht: 21-tägige Quarantäne für dreijähriges Kind rechtswidrig

Das Verwaltungsgericht Münster hat eine 21-tägige Quarantäne-Anordnung der Stadt Lengerich für ein dreijähriges Kind für rechtswidrig erklärt. Der Junge besuchte eine Kindertagesstätte, in der er am 27. April Kontakt zu einem anderen Kind hatte, das am 29. April positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Daraufhin hatte der Kreis Steinfurt als Untere Gesundheitsbehörde am 1. Mai gegenüber der Mutter mündlich die häusliche Quarantäne des Kindes bis zum 18. Mai angeordnet. Die Stadt Lengerich erließ am 2. Mai die entsprechende schriftliche Ordnungsverfügung.

Die Stadt erklärte: Der Formulierung nach sei hier zwar insgesamt (ab Kontakt) eine 21-tägige Quarantänefrist angeordnet worden. Um Missverständnisse zu vermeiden, würden in Lengerich ab dem 10. Mai Ordnungsverfügungen mit einer 14-tägigen Quarantänefrist versehen. Es erfolge aber eine automatische Fristverlängerung auf bis zu 21 Tage, falls kein Nachweis über einen negativen Coronatest vorliege.

Die Richter in Münster sahen das anders. Sie gaben dem Eilantrag des Kindes mit dem Beschluss vom 11. Mai (Az.: 5 L 307/21) statt und erklärten die Ordnungsverfügung für rechtswidrig, soweit eine häusliche Quarantäne über den 11. Mai hinaus angeordnet worden sei. Die Stadt habe zudem keine „tragfähigen Ermessenserwägungen“ angestellt, so das Gericht.

Eine 21-tägige Quarantäneanordnung für einen 3-Jährigen wurde für rechtswidrig erklärt. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Mittwoch, 12. Mai, 18.22 Uhr

Ab Inzidenz unter 50 bei Sport draußen keine Beschränkungen

Ab einer stabilen Inzidenz unter 100 gibt es auch für den Sport Lockerungen der Corona-Regeln. Erlaubt ist dann etwa für Kinder einschließlich einem Alter von 14 Jahren Kontaktsport auf Sportanlagen unter freiem Himmel für Gruppen einer Größe bis 20. Ältere Menschen könnten dann kontaktfreien Sport mit ebenfalls bis zu 20 Teilnehmern ausüben. Die Regelungen der neuen Coronaschutz-Verordnung greifen ab dem 15. Mai.

Beim Kontaktsport müssen sich ältere Menschen demnach bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 50 Fällen pro 100 Einwohner an die allgemeinen Kontaktbeschränkungen halten – das heißt: Bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten sind erlaubt. Kinder bis 14 Jahren zählen dabei nicht. Ab einer Inzidenz unter 50 ist den Angaben zufolge „Sport im Freien ohne Personenbegrenzung erlaubt“. Hallensport und der Besuch von Fitnessstudios soll dann mit Test und Kontaktnachverfolgung gehen.

Mittwoch, 12. Mai, 17.36 Uhr

Keine Entschädigung für Einzelhändler wegen Corona-Lockdowns

Das Land Nordrhein-Westfalen muss Einzelhändlern die Umsatzausfälle nicht erstatten, die diesen während des Corona-Lockdowns im Vorjahr entstanden sind. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden und die Klagen der Betreiber eines Sportladens aus Eschweiler und eines Modegeschäfts aus Bergisch-Gladbach abgewiesen (Az.: u.a. 2b O 110/20).

Dafür fehle die Rechtsgrundlage, so die Richter. Nach dem Infektionsschutzgesetz werden nur Menschen entschädigt, denen als Erkrankte oder Kontaktpersonen das Arbeiten untersagt wurde. Außerdem, so die Richter, sei die vom März bis April 2020 behördlich angeordnete Geschäftsschließung zeitlich begrenzt und daher keine Enteignung gewesen.

Mittwoch, 12. Mai, 16.18 Uhr

Arbeitsministerium: Auch Geimpfte müssen im Homeoffice bleiben

Die ersten Lockerungen für Geimpfte sind in Kraft – doch die Arbeitswelt betreffen sie weitgehend nicht. So sind auch Geimpfte weiterhin verpflichtet im Homeoffice zu arbeiten, wenn dies möglich ist. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun auf Anfrage klargestellt. Allerdings gibt es Zweifel an dieser Einschätzung. Hintergrund ist das im April geänderte Infektionsschutzgesetz. Die dort festgeschriebene Regelung zur Homeofficepflicht ist bis zum 30. Juni befristet und unterscheidet nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften.

Mittwoch, 12. Mai, 15.11 UhrKultur-Veranstaltungen und Messen bei einer Inzidenz unter 50 wieder erlaubt

In NRW sollen auch wieder Messen ihre Tore öffnen können. Sie dürfen wieder mit beschränkter Besucherzahl stattfinden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern liege, kündigte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) an.

Veranstalter und Aussteller bekämen damit für die Zeit nach der Sommerpause eine Planungsgrundlage. NRW sei das erste Bundesland, das Messen wieder eine Perspektive eröffne. Auch für Kongresse und Tagungen sollen die gleichen Regeln gelten.

Das Land NRW erlaubt in Regionen mit einer Wocheninzidenz unter 100 auch kulturelle Freiluft-Veranstaltungen mit bis zu 500 Gästen.

Mittwoch, 12. Mai, 14.31 UhrPriorisierung für Impfungen soll aufgehoben werden, wenn Betriebsärzte impfen Auf die Frage, wann NRW die Priorisierung der Impfgruppen aufhebt, also die Impfungen für alle freigibt, antwortete Laumann, dass dies der Fall sein würde, wenn die Betriebsärzte anfangen, zu impfen.

Mittwoch, 12. Mai, 14.35 Uhr

NRW erlaubt ab 15. Mai wieder die Öffnung der Außengastronomie

In Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 15. Mai eingeschränkte Öffnungen der Außengastronomie wieder erlaubt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen unter 100 liegt. Voraussetzungen seien eine verminderte Gästezahl und ein negativer Corona-Test der Besucher, kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf an. Innenbereiche dürften dementsprechend ab einer Inzidenz unter 50 wieder geöffnet werden.

Mittwoch, 12. Mai, 14.13 UhrGeänderte Einreiseregeln des Bundes setzten NRW-Regeln für Niederlande außer KraftDie geänderten Einreiseregeln des Bundes setzen die Sonderregeln in NRW für Reisen und Ausflüge in die Niederlande außer Kraft. Bislang konnten sich NRW-Bürger nach einem Aufenthalt, der länger als 48 Stunden dauerte, freitesten, um nicht 5 Tage in Quarantäne zu müssen. Dies ist nicht mehr möglich, betonte NRW-Gesundheitsminister Laumann in der Pressekonferenz.

Bundesgesundheitsminister Spahn hatte am Vormittag die geänderten Einreiseregeln verkündet. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, und dazu zählen die Niederlande, kann sich jetzt erst ab dem fünften Tag der zehntägigen Quarantäne freitesten. Dafür hatte der Bund die Einreiseregeln für Rückkehrer aus Risikogebieten gelockert.

Mittwoch, 12. Mai, 14.10 Uhr

Termine in Impfzentrum im Mai ausgebucht – neue Termine im Juni

Frühstens im Juni steht in NRW genügend Impfstoff zur Verfügung, um weitere Termine in den Impfzentren zu vereinbaren, erklärte Gesundheitsminister Laumann. In den Arztpraxen könne weiter geimpft werden. Laumann appellierte noch einmal dringend an alle Menschen über 60 Jahren, sich mit Astrazeneca impfen zu lassen. Er selbst sei damit geimpft und auch der Bundespräsident.

Mittwoch, 12. Mai, 13.57 Uhr

Der Livestream mit Gesundheitsminister Laumann zur Lage in NRW

Mittwoch, 12. Mai, 13.15 Uhr

Pressekonferenz von Gesundheitsminister Laumann und Wirtschaftsminister Pinkwart – Livestream ab 14 Uhr

NRW-Gesundheitsminister Laumann und Wirtschaftsminister Pinkwart informieren heute um 14 Uhr über das weitere Vorgehen des Landes in der Corona-Pandemie. Die NRW Landesregierung will laut einem Bericht der WAZ noch vor Pfingsten Lockerungen auf den Weg bringen. Demnach soll heute eine neue Corona-Schutzverordnung auf den Weg gebracht werden, die deutlich mehr Freiheiten für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete vorsieht – allerdings nur bei einer Inzidenz unter 100. Wir zeigen ab 14 Uhr den Livestream des Landes.

Mittwoch, 12. Mai, 12.27 Uhr

Bundesregierung beschließt neue Einreiseregeln: Keine Quarantänepflicht mehr bei Risikogebieten

Die Bundesregierung hat sich auf neue Einreiseregeln geeinigt. Wer künftig aus einem Risikogebiet nach Deutschland reist, muss im Anschluss nicht mehr in Quarantäne. Die Vorlage wurde vom Bundeskabinett gebilligt.

Demnach entfällt die Quarantänepflicht für Menschen, die vollständig geimpft sind (ab dem 15. Tag nach der zweiten Dosis), die innerhalb der vergangenen sechs Monate an Covid-19 erkrankt waren und als genesen gelten sowie für all jene, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Bislang mussten Reisende aus Risikogebieten sowohl einen negativen Test bei Einreise vorweisen als auch in Quarantäne, eine Ausnahme von der Quarantänepflicht gab es nur in Nordrhein-Westfalen.

Weiterhin in Quarantäne müssen Reisende, die aus einem Hochinzidenzgebiet (Sieben-Tage-Inzidenz über 200) oder einem Virusvariantengebiet kommen. Dazu zählen auch die Niederlande. Hier werden die Regeln beibehalten: Sie müssen bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen und danach in Quarantäne. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, kann sich ab dem fünften Tag der zehntägigen Quarantäne freitesten, bei einer Einreise aus dem Virusvariantengebiet ist das nicht möglich.

Mittwoch, 12. Mai, 12.08 Uhr

Bayern will ab Montag alle Corona-Impfstoffe in Arztpraxen freigeben

Bayern will ab kommendem Montag die Priorisierungen für alle Corona-Impfstoffe bei Hausärzten aufheben. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) heute nach Angaben von Teilnehmern in einer Rede bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in München an.

In den Impfzentren soll es demnach aber bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen bleiben. Bislang sind lediglich die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson unabhängig von der Priorisierung freigegeben. Für die anderen Impfstoffe hatte dies der Bund für Juni in Aussicht gestellt – Bayern hatte aber angekündigt, hier schneller agieren zu wollen.

Mittwoch, 12. Mai, 11.00 Uhr

Livestream: Spahn, Wieler und Karliczek zur Corona-Lage und den Perspektiven

Die Infektionszahlen sinken in Deutschland kontinuierlich, Hoffnung macht sich breit. In den Bundesländern wird unterschiedlich mit geplanten Öffnungen umgegangen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar Wieler sowie Bundesforschungsministerin Anja Karliczek dazu in ihrem turnusmäßigen Corona-Update im Livestream.

Mittwoch, 12. Mai, 10.05 Uhr

„Parookaville“-Festival fällt dieses Jahr aus

Das für Mitte Juli angesetzte „Parookaville“-Festival in Weeze fällt aus. Wie die Organisatoren mitteilten, macht die Corona-Pandemie das dreitägige Elektromusik-Spektakel mit mehr als 200.000 Besuchern unmöglich. Der neue Termin soll nun der 22. bis 24. Juli 2022 sein.

„Parookaville ist ein großer Wirtschaftsfaktor für den Niederrhein geworden, daher schmerzt die Absage nicht nur emotional, sondern betrifft auch viele unserer Partner, die an der millionenschweren Produktion beteiligt sind“, sagte Geschäftsführer Bernd Dicks. Er blicke nun „zuversichtlich“ auf 2022. „Parookaville“ gab es 2015 das erste Mal. Schon 2020 hatte es nicht wie geplant am Airport Weeze stattfinden können.

Mittwoch, 12. Mai, 8.49 Uhr

Arzt über Impfneid: „Es kommen theatralische Begründungen“

Hausärzte stellen in ihren Praxen nach Angaben eines Mediziners aus dem Rhein-Sieg-Kreis einen deutlichen Neid auf Corona-Impfungen fest. „Es kommen theatralische Begründungen, die aber letztendlich nicht helfen“, sagte der Allgemeinmediziner Oliver Funken im WDR. Es gebe da allerhand Diskussionen – etwa wegen des Nachbarn, der schon geimpft sei. Der Impfneid setze sich „zunehmend durch“, sagte Funken, der auch Vorstand des Hausärzteverbandes Nordrhein ist.

Viele Gespräche drehten sich um den Impfstoff von Astrazeneca. „Wir haben eine gewisse Verweigerung in allen Altersgruppen. Wobei inzwischen auch bei den Über-60-Jährigen viele sagen: Astrazeneca nicht“, sagte Funken. Meistens hätten ihnen aber die Jüngeren – also die Kinder – davon abgeraten. Das sei ein Problem. Es müsse ja geimpft werden. „Wir haben zurzeit Astrazeneca im Überfluss“, sagte Funken.

Mittwoch, 12. Mai, 8.13 Uhr

Corona-Wocheninzidenz geht in Nordrhein-Westfalen weiter zurück

Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geht in NRW weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie heute bei 116,2. Gestern hatte die wichtige Kennziffer noch 123,2 betragen, am Montag 128,8. Die sogenannte Inzidenz ist eine wichtige Datengrundlage, um den Verlauf der Pandemie zu beurteilen. Unter anderem sind Lockerungen an den Wert gekoppelt.

In NRW sind viele Kommunen mittlerweile wieder unter die Schwelle von 200 bei der Corona-Wocheninzidenz gefallen. Über der sehr kritischen Marke lagen am heutigen Mittwoch nur noch Leverkusen (220,5) und Hagen (209,3). Am besten sah die Lage in Münster aus. Für die Stadt gab das RKI die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz mit 51,7 an.

Mittwoch, 12. Mai, 7.17 Uhr

Ärzteverbände gegen Aufhebung der Corona-Impfpriorisierung

Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes haben sich dafür ausgesprochen, Corona-Impfstoffe auch weiterhin gemäß der Priorisierung zu verabreichen. „Ich halte es für falsch, die Impfpriorisierung jetzt schon komplett preiszugeben“, sagte Marburger-Bund-Chefin Susanne Johna der Rheinischen Post. „Es sind ja noch gar nicht alle Personen mit Vorerkrankungen und erhöhtem Risiko geimpft. Die sollten auch in den Impfzentren noch Vorrang haben.“

Bund und Länder dürften bei ihren Entscheidungen nicht der Devise „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ Vorschub leisten. Dann hätten die „Schwächeren, die am wenigsten drängeln, am Ende das Nachsehen.“ Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, sagte der Rheinischen Post: „So lange eine Knappheit an Impfstoffdosen besteht, ist die Priorisierung für die Hausärztinnen und Hausärzte eine wichtige Leitlinie, um besonders gefährdete Patientinnen und Patienten schnell auszumachen und frühzeitig zu schützen.“ Zugleich sprach er sich aber für ein der Situation angepasstes Vorgehen der Ärzte vor Ort aus.

Mittwoch, 12. Mai, 6.23 Uhr

Erste Caféterrassen öffnen: Modellprojektstart in Soest und Lippstadt

Bewirtet werden unter freiem Himmel: Nach mehr als einem halben Jahr Corona-Zwangspause öffnen in Soest und Lippstadt unter Auflagen an diesem Mittwoch erste Cafés und Restaurants ihre Außenbereiche wieder. Damit startet in Nordrhein-Westfalen ein weiteres Modellprojekt, mit dem in eng abgegrenzten Bereichen Öffnungsschritte erprobt werden sollen.

Gäste auf ihren Terrassen und in Außensitzbereichen willkommen heißen dürfen nur Betriebe, die sich in einer festgelegten und überschaubaren Zone der beteiligten Innenstädte befinden. In Soest wollten zunächst rund 25 Restaurants und Cafés mit insgesamt rund 1800 Sitzplätzen mitmachen, in Lippstadt sind es neun Gastronomiebetriebe mit rund 530 Plätzen an der frischen Luft. Die Besucher müssen sich vorher angemeldet und einen Tisch reserviert haben.

Mittwoch, 12. Mai, 6.11 Uhr

Impfzentren in Niedersachsen setzen Erstimpfungen vorerst aus

In den niedersächsischen Impfzentren können in den kommenden Wochen keine Erstimpfungen mit Biontech/Pfizer und Moderna verabreicht werden, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Grund seien unregelmäßige Impfstofflieferungen durch den Bund, so das niedersächsische Sozialministerium.

Derzeit können die mRNA-Vakzine der beiden Hersteller deshalb nur für Zweitimpfungen bereitgestellt werden, teilte das Ministerium den Impfzentren in einem Schreiben mit. Das Land Niedersachsen soll im Mai mit etwa 240.000 Impfdosen pro Woche durch den Bund beliefert werden.

Die Impfzentren in Niedersachsen können vorerst keine Erstimpfungen mehr vornehmen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Mittwoch, 12. Mai, 5.28 Uhr

RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 14.909 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.034 Neuansteckungen gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt bundesweit bei 107,8 (Vortag: 115,4; Vorwoche: 132,8).

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