Wie gut schützt eine einzelne Impfdosis der Astrazeneca-Impfung tatsächlich? © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW: Hausärzte raten zu Freiheiten nach erster Astrazeneca-Impfung – Liveblog

Der Deutsche Hausärzteverband befürwortet beim Astrazeneca-Impfstoff mehr Freiheiten für Erstgeimpfte. Doch wie viel Risiko geht von den Erstgeimpften noch aus? Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 786.296 bestätigte Fälle – 51.700 aktuell Infizierte – 16.252 Todesfälle, Wocheninzidenz: 89,8 (Stand: 17.5.2021).
  • Hausärzte befürworten Lockerungen für Astrazeneca-Erstgeimpfte. Andernfalls könnte der Impfstoff liegenbleiben oder Impflinge fordern eine zweite Impfung bereits nach 4 Wochen. Eine zu frühe zweite Impfung könnte sogar negative Effekte haben.
  • Bei den Corona-Impfungen sollen vom 7. Juni an keine Priorisierung mehr gelten. Damit sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren. Die Aufhebung erfolgt sowohl in Arztpraxen als auch in Impfzentren. Betriebs- und Privatärzte steigen mit den Impfungen ebenfalls zum 7. Juni ein.
  • Die Arztpraxen werden immer häufiger mit gekürzten Impfstoffbestellungen konfrontiert. Diese Änderungen führen dazu, dass sie keine Möglichkeiten haben, Impfungen in den Praxen langfristig zu planen. Es kommt zu einem organisatorischen Mehraufwand.
  • Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission wohl spätestens 2022 erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. Karl Lauterbach rechnet damit, dass die erste Auffrischung für einige bereits im Herbst fällig sei.
  • NRW-Bürger, die sich länger als 48 Stunden in den Niederlanden aufhalten, können sich nicht mehr wie bislang von der Quarantäne freitesten, sondern müssen sich nach den Einreiseregeln des Bundes an die fünftägige Quarantäne halten.
  • Alle neuen Regeln finden Sie hier im Überblick.

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Montag, 17. Mai, 22.15 Uhr

Hausärzteverband will mehr Freiheiten für Astrazeneca-Erstgeimpfte

Der Deutsche Hausärzteverband befürwortet beim Corona-Impfstoff von Astrazeneca mehr Freiheiten für Erstgeimpfte. „Ansonsten gibt es das Dilemma: Entweder wird Astrazeneca erst gar nicht gewählt. Oder jemand will die zweite Impfung schon nach vier Wochen haben. Das ist aber nicht nur sinnlos, sondern kann sogar negative Effekte haben“, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der „Wirtschaftswoche“. „Deshalb kann für Astrazeneca gerade ein positiver Anreiz gesetzt werden, wenn nach der ersten Spritze schon die gleichen Freiheiten gelten wie für diejenigen, die zwei Dosen Biontech oder Moderna bekommen haben.“

Bereits nach der ersten Impfung mit einem Vektor-Impfstoff wie Astrazeneca sei der Impfschutz „sehr hoch“, argumentierte Weigeldt. Aber: „Selbstverständlich darf für den vollen Impfschutz nicht auf die zweite Dosis verzichtet werden.“

Fest steht: Zwei Impfdosen des Vektorimpfstoffs von Astrazeneca schützen weniger gut vor einer Covid-19-Erkrankung als die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna. Laut einer Analyse bisheriger Daten kommt die Ständige Impf­kom­mission zu dem Schluss, unter Einhaltung des empfohlenen Abstands von zwölf Wochen zwischen beiden Impfungen bestehe eine Wirksamkeit von bis zu 80 Prozent in allen Altersgruppen.

Untersuchungen zeigen, dass Geimpfte, die mit Astrazeneca in kurzem Zeitabstand geimpft wurden, selbst nur zu etwa 55 Prozent geschützt sind. Fast die Hälfte von ihnen könnte daher weiterhin symptomatisch erkranken und dann andere anstecken, zusätzlich ist von symptomlosen Infektionen auszugehen.

Montag, 17. Mai, 20.05 Uhr

Verkehrsunternehmen wollen Impf-Vorrang für Busfahrer

Die Fahrer von Bussen und Straßenbahnen in NRW sollten nach Ansicht des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) vorrangig gegen das Coronavirus geimpft werden. Es sei vollkommen unverständlich, warum diese Beschäftigten nicht in die bevorzugten Berufsgruppen innerhalb der Prioritätsstufe 3 eingestuft worden seien, sagte Ulrich Jaeger, Vorsitzender der VDV-Landesgruppe NRW. In NRW gibt es etwa 20.000 Bus- und Straßenbahnfahrer. Zu den Berufsgruppen der Priorität 3 gehören etwa Polizei, Feuerwehr, Apotheken, Medien oder Energieversorger.

Montag, 17. Mai, 19.15 Uhr

Laschet verteidigt verschiedene Öffnungsregelungen in Ländern

Armin Laschet hat die unterschiedlichen Corona-Öffnungsregelungen in den Ländern über Pfingsten verteidigt. Wenn Inzidenzen sinken, müssten Grundrechtseinschränkungen zurückgenommen werden, sagte er in Berlin nach Beratungen der CDU-Spitzengremien. „Der Zeitpunkt ist jetzt da. Deshalb haben alle Länder sehr verantwortungsvoll Maßnahmen ergriffen, wie bestimmte Bereiche wieder geöffnet werden können“, sagte Laschet.

Laschet rief dazu auf, jetzt auch Impfungen von Kindern und Jugendlichen möglich zu machen. Die Politik habe sich lange um die Älteren und besonders Verwundbaren gekümmert und eine Schutzmauer um die Altenheime errichtet. „Aber das, was die junge Generation in den letzten eineinhalb Jahren an Verlust erlebt hat, auch an Bildungsverlust und an vielem Anderen, das müssen wir jetzt mit großen Schritte aufholen.“

Montag, 17. Mai, 17.54 Uhr

Impfpriorisierung wird bundesweit ab dem 7. Juni aufgehoben

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat nach dem Treffen mit seinen Kollegen aus den Ländern die Einigung auf die Aufhebung der Impfriorisierung zum 7. Juni angekündigt. Man wolle mit der Festlegung auf den Termin einen gewissen Vorlauf für alle Beteiligten schaffen. Betriebs- und Privatärzte steigen mit den Impfungen gegen das Coronavirus ebenfalls zum 7. Juni ein, so Spahn. Hätten Länder bereits eine frühere Aufhebung der Priorisierung vorgenommen, werde diese nicht von der bundesweiten Regelung tangiert.

Montag, 17. Mai, 17.05 Uhr

„Erste größere Reisewelle“ – ADAC erwartet Stau an Pfingsten

Reisebeschränkungen würden immer weiter gelockert. Der ADAC rechnet deswegen an Pfingsten mit der ersten größeren Reisewelle des Jahres. Es könne daher zu deutlich mehr Staus kommen, als in den Wochen zuvor. „Viele entscheiden sich für einen Kurztrip mit dem Auto im eigenen Land“, sagte Mobilitätsexperte Roman Suthold. Zudem sei am Dienstag nach Pfingsten in Nordrhein-Westfalen noch schulfrei.

Die größte Geduld sollten Autofahrer demnach unter anderem auf der Strecke zwischen Köln und Dortmund auf der Autobahn 1 sowie auf der Autobahn 3 zwischen Oberhausen und Frankfurt mitbringen. Auch auf der Autobahn 4 im Großraum Aachen und rund um den Kölner Ring müssen Reisende mit Staus rechnen. Laut ADAC ist die Staugefahr am Freitag- und Montagnachmittag sowie am Samstagvormittag in Nordrhein-Westfalen am größten. Trotz Reisewelle erwartet der ADAC weniger Verkehr auf den Autobahnen als vor der Corona-Pandemie.

Montag, 17. Mai, 16.08 Uhr

Impfen in Westfalen-Lippe: Lage in den Praxen weiterhin angespannt

Die Vertragsarztpraxen sind erst seit Anfang April aktiv an der landesweiten Impfstrategie beteiligt und haben in dieser kurzen Zeit schon viele Menschen geimpft. Die Ärzte werden aktuell immer wieder mit veränderten oder gekürzten Impfstoffbestellungen konfrontiert, auf die sie keinen Einfluss haben.

Diese kurzfristigen Änderungen der bundesweiten Bestellvorgaben bedeuten für die Praxen nicht nur einen organisatorischen Mehraufwand, sondern führen auch zu Diskussionen in den Praxen. So lange nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Ärzte weiterhin vorrangig die älteren und vorerkrankten Patienten impfen. Die Bürger müssen weiter geduldig bleiben.

Montag, 17. Mai, 14.49 Uhr

Einmal geimpfte Frau aus Kamen immer noch hochinfektiös

Während sich die Experten über Lockerungen für Erstgeimpfte streiten, hat sich in Kamen eine einmal geimpfte Frau mit dem Coronavirus angesteckt. Das Labor stellte die britische Covid 19-Variante B 1.1.7 mit einem CW-Wert fest, der als hoch infektiös und ansteckend ausweist – trotz erster Impfung.

Während einige Experten, so auch der Hausärzteverband, Lockerungen für Erstgeimpfte befürworten, ist Gesundheitsexperte Karl Lauterbach klar dagegen. Im Tagesspiegel sagte Lauterbach: „Dies ist medizinisch nicht haltbar und auch nicht sinnvoll.“

Montag, 17. Mai, 13.57 Uhr

Disneyland Paris öffnet im Juni wieder für Besucher

Der Freizeitpark Disneyland Paris will nach monatelanger coronabedingter Schließung ab dem 17. Juni wieder für Besucher öffnen. Es werde eine begrenze Zahl von Tickets geben, die über ein Online-Reservierungssystem verfügbar seien, teilte der Betreiber am Montag mit. Es würden Gesundheits- und Abstandsmaßnahmen gelten. Alle Gäste ab sechs Jahren müssten zum Beispiel eine Maske tragen.

Montag, 17. Mai, 13.21 UhrBundesregierung sieht noch keine Corona-Entwarnung für den Sommer Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Corona-Lage noch keinen Anlass zur Entwarnung auch für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. „Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen.“ Ziel müsse bleiben, die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken.

Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen.“
Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen.“ © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Vor einem Jahr habe die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um diese Zeit bei fünf gelegen, erläuterte Seibert – am Montag waren es laut Robert Koch-Institut (RKI) 83,1 gemeldete neue Fälle pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Seibert verwies für das Ziel, die Zahlen weiter zu senken, auf Länder wie Schleswig-Holstein, das mit einem Wert von nun 35 das bundesweit geringste Niveau hat.Montag, 17. Mai, 12.36 UhrLandesmusikrat fordert: Indoor-Proben auch für Laienmusiker Der Landesmusikrat NRW fordert, dass Amateurkünstler unter bestimmten Bedingungen auch in geschlossenen Räumen unter Corona-Bedingungen proben können. Das solle bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 99 für insgesamt 20 geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen mit Abstand erlaubt sein, erklärten der Landesmusikrat und der Kulturrat NRW am Montag in Düsseldorf.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 solle in Räumen eine unbegrenzte Zahl geimpfter, genesener oder negativ getesteter Personen mit Abstand proben können. Laut der Coronaschutz-Verordnung in NRW können Amateur-Ensembles sich derzeit zwar im Freien, aber nicht in Räumen treffen. Profi-Künstlern ist das in Innenräumen möglich.Montag, 17. Mai, 11.42 UhrMehr als 40 Millionen Impfdosen in Deutschland verabreicht Die Impfzentren und Hausärzte in Deutschland haben bisher mehr als 40 Millionen Impfdosen verabreicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag wurden am Sonntag 268 750 Impfspritzen gesetzt. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mitteilte, sind damit 37 Prozent (30,8 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 11,2 Prozent (9,3 Millionen) vollständig geimpft.

Anteilig wurden davon laut RKI bisher in den Impfzentren 30 Millionen Dosen verabreicht, in den Arztpraxen waren es 10,1 Millionen. In der vergangenen Woche hatte es laut den Angaben am Mittwoch mit 1,38 Millionen gespritzten Dosen zudem einen Tagesrekord gegeben.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote jedoch. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 41,4 Prozent. Sachsen liegt mit 32 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.Montag, 17. Mai, 11.03 UhrÄrzteverband warnt vor Aufhebung der Impfpriorisierung in Praxen Die Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, hat vor der Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen gewarnt. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, „sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren“, sagte Johna am Montag im Deutschlandfunk.

Wer besonders drängele komme dadurch möglicherweise früher zum Zug, als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. Schon jetzt fühlten sich viele niedergelassene Ärzte „wie die letzte Mauer“ bei der Impfstoffvergabe. In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen in Arztpraxen.Montag, 17. Mai, 9.59 UhrInzidenzen überall über 100: Keine Zuschauer bei Spielen in NRW Der Traum von zumindest 500 Zuschauern bei einem Profi-Fußballspiel am letzten Spieltag in NRW ist offenbar geplatzt. Am Montag hatten die drei betreffenden Spielorte Köln (105,3), Dortmund (107,6) und Bochum (100,4) Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100. Fünf Werktage unter 100 sind aber Pflicht, um bei einer Freiluftveranstaltung 500 Personen mit negativem Test einlassen zu dürfen.

Die Kölner hatten am Sonntag – da lag die Inzidenz bei 89,8 – schon einen entsprechenden Antrag vorbereitet. „Wir sind permanent in Gesprächen mit den Ämtern und werden die in dieser Woche intensivieren“, hatte Geschäftsführer Alexander Wehrle der „Bild“-Zeitung gesagt. Montag, 17. Mai, 8.32 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz bei Corona-Neuinfektionen leicht gestiegen

Der Abwärtstrend bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist vorerst gestoppt. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen einen Wert von 89,9 Coronavirus-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner und damit 1,4 mehr als am Vortag. Dies ist ein kleiner Dämpfer im Kampf gegen die Pandemie, insgesamt ist die Situation aber nicht mehr so angespannt wie in den vergangenen Wochen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor zwei Wochen noch bei 158,5 und vor einer Woche bei 128,8.

Binnen eines Tages meldeten die NRW-Gesundheitsämter dem RKI 1676 Neuinfektionen, wie am Montagmorgen bekannt wurde. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg laut dem RKI um 17 auf landesweit 16 252. In 33 der 53 Kreise und kreisfreien Städte ist die Inzidenz inzwischen unter der Marke von 100, die nach mehreren Tagen unter anderem Öffnungen der Außengastronomie erlaubt.

Montag, 17. Mai, 7.48 Uhr

Starker Anstieg bei Bereitschaft zur Corona-Impfung

Seit dem Start der Impfkampagne in Deutschland vor fast fünf Monaten ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Danach wollen sich fast drei Viertel der Deutschen über 18 Jahre gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 36 Prozent der Befragten haben sich schon mindestens einmal impfen lassen, weitere 38 Prozent haben vor, das noch zu tun. Zusammen sind das 74 Prozent. Kurz vor Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember hatten sich erst 65 Prozent für eine Impfung entschieden.

Montag, 17. Mai, 6.31 Uhr

NRW-Justizminister will härtere Strafen für Impfpass-Fälschungen

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) will Fälschungen von Impfausweisen härter bestrafen. „Die bestehende Regelung, die für das Fälschen von Gesundheitszeugnissen niedrigere Strafrahmen vorsieht als für die normale Urkundenfälschung, wird der hohen kriminellen Energie, die dahintersteckt, nicht gerecht“, sagte Biesenbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Täter würden mit dem Fälschen dieser Dokumente die Gefährdung der Gesundheit einer unbestimmten Anzahl von Menschen in Kauf nehmen. Er wolle bei einem Justizministertreffen im Juni vorschlagen, dass der Bund einen Gesetzesentwurf erarbeite, um den „Privilegierten-Passus für Fälscher von Impf- und Gesundheitspapieren“ aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.

Montag, 17. Mai, 5.20 Uhr

RKI registriert 5412 Corona-Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6922 Ansteckungen gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 64 neue Todesfälle verzeichnet.

Sonntag, 16. Mai, 20.19 Uhr

Stiko: Corona-Impfung muss spätestens 2022 aufgefrischt werden

Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. „Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens. „Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen.“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er den Funke-Zeitungen. Sollten sich in Deutschland Mutationen verbreiten, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht so stark wirksam seien, müsse man möglicherweise auch schon früher mit einem angepassten Impfstoff beginnen.

Sonntag, 16. Mai, 17.02 Uhr

Panne in Köln: Termine trotz geschlossenem Impfzentrum vergeben

Im Kölner Impfzentrum hat es heute eine Panne bei der Terminvergabe für die Corona-Zweitimpfungen gegeben. Menschen hätten für den 16. Mai einen Termin bekommen, obwohl das Impfzentrum geschlossen hat. „Es wurde Personal hingeschickt, um die Kontaktdaten aufzunehmen“, sagte die Stadtsprecherin. Wie viele Menschen betroffen waren, war zunächst nicht klar. Alle Betroffenen bekämen aber einen neuen Termin für ihre Zweitimpfung. Auch was genau bei der Buchung falsch gelaufen sein könnte, war noch nicht geklärt. Eigentlich habe das Impfzentrum sonntags geschlossen.

Sonntag, 16. Mai, 15.51 Uhr

Corona-Held aus Damaskus hilft Halternern seit Beginn der Pandemie

Wir haben unsere Leser aufgerufen, uns ihre ganz persönlichen Corona-Helden zu nennen – also Menschen, die während der Pandemie Außergewöhnliches geleistet und damit anderen geholfen haben. Für Gerrit und Helga Warsen aus Haltern ist Ahmad Hasan so ein Mensch. Der 36-Jährige kontaktiert im März 2020 das Ehepaar und bietet von sich aus seine Hilfe an. „Damals war ja noch niemand geimpft und Ahmad hat angeboten, für uns einkaufen zu gehen“, erzählt Helga Warsen.

Die beiden kennen sich durch einen Sprachkurs, den Ahmad Hasan 2016 bei Helga Warsen absolviert hat. „Sie war meine Lehrerin und auch ihr Mann hat mir viel geholfen, da wollte ich einfach etwas zurückgeben“, sagt der 36-Jährige. Hier lesen Sie die ganze Geschichte:

Sonntag, 16. Mai, 14.47 Uhr

50 Jugendliche feiern illegale Party auf Phoenix-West in Dortmund

Die Polizei hat am Freitagabend eine Party auf Phoenix-West aufgelöst. Wie die Behörde berichtet, wurde sie auf eine rund 50-köpfige Gruppe an der Halde Hympendahl aufmerksam. Als die Beamten weiter Richtung Halde gingen, sahen sie die große Gruppe sowie ein brennendes Lagerfeuer. Mit Ausnahme eines 19-jährigen Dortmunders flüchteten die Gruppenmitglieder in verschiedene Richtungen.

Die Polizei rief die Feuerwehr, um das Feuer zu löschen. Anschließend soll ein Stein in Richtung der Beamten geflogen sein, der einen Polizisten am Fuß verletzte. Danach soll es Beleidigungen aus der Gruppe, die offenbar noch in der Nähe war, gegeben haben. Die Feuerwehr konnte das Lagerfeuer löschen und als weitere Polizisten vor Ort eintrafen, konnten im Umfeld der Halde neun Personen im Alter von 16 bis 32 Jahren aufgegriffen werden.

Sonntag, 16. Mai, 12.31 UhrPolizisten bei illegaler Corona-Party verletzt Bei einem Streit auf einer illegalen Party in Windeck im Rhein-Sieg-Kreis sind Gäste mit einer Armbrust bedroht worden. 10 bis 20 Teilnehmer seien involviert gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach wurden Beamte in der Nacht zu Sonntag zu der Feier gerufen, weil die Auseinandersetzung eskalierte. Vor Ort schrieben sie dann mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln. Details zum Streit und den Beteiligten waren zunächst unklar.

Zwei Polizisten wurden verletzt, als sie eine alkoholisierte, 18 Jahre alte Autofahrerin zur Wache bringen wollten. Währenddessen versuchten zwei Menschen, die junge Frau zu befreienSonntag, 16. Mai, 10.03 Uhr35 Kreise und Städte in NRW unter dem Inzidenz-Wert von 100 Der deutliche Abwärtstrend bei den Corona-Neuinfektionen hält in Nordrhein-Westfalen an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen einen Wert von 88,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 92,4 gelegen und war damit zum ersten Mal seit knapp zwei Monaten wieder unter die Marke von 100 gefallen.

In 35 der 53 Kreise und kreisfreien Städte ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter die Marke von 100 gefallen, die nach mehreren Tagen unter anderem Öffnungen der Außengastronomie erlaubt.

Über dem Wert von 165, ab dem es keinen Präsenzunterricht in Schulen geben darf, liegen nur noch Hagen (201,9) und Leverkusen (165,5). Den niedrigsten Wert hat weiter Münster mit 21,9. In der größten Stadt des Landes Köln lag der Wert am Sonntag bei 89,8. In der Landeshauptstadt Düsseldorf ist der Wert auf 75,1 gesunken. Sonntag, 16. Mai, 7.26 UhrStaatssekretärin: Migranten nicht impfunwilliger als andere Gruppen

Nordrhein-Westfalens Staatssekretärin für Integration, Serap Güler (CDU), warnt vor der zunehmenden Stigmatisierung vermeintlich impfunwilliger Migrantinnen und Migranten in Deutschland. „Paradoxerweise zeigen viele Erfahrungsberichte, dass Impfskepsis unter Bessergestellten stärker verbreitet ist“, sagte Güler dem „Tagesspiegel“ (Sonntag). Nach Gesprächen mit migrantischen Selbstorganisationen und Hausärzten habe sich gezeigt, dass die Skepsis in den migrantischen Gemeinden nicht höher sei als in vielen anderen Gruppen der Gesellschaft. Samstag, 15. Mai, 20.20 Uhr Kretschmer für mehr Freiheiten nach erster Astrazeneca-Dosis

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert mehr Freiheiten für Personen, die erst einmal geimpft worden sind. Damit würde man sich an Österreich orientieren. „Wir alle wollen in den Sommerurlaub fahren“, so Kretschmer.

Der volle Schutz wird auch beim umstrittenen Vakzin von Astrazeneca erst nach der zweiten Impfung erreicht. In Absprache mit dem Arzt kann man jedoch frei entscheiden, wann in der zugelassenen Spanne von vier bis zwölf Wochen die Astrazeneca-Zweitimpfung erfolgen soll. Samstag, 15. Mai, 18.55 Uhr Gute Laune nach ersten Öffnungen der Lokale

In NRW durften Gastronomen heute in einigen Regionen ihren Außenbereich für Gäste öffnen. Alexander Adscheid, Inhaber des Ausflugslokals „Zur Siegfähre“ in Troisdorf, genoss am Samstag „das tolle Gefühl, aus dem Lockdown heraus endlich wieder in mehr Normalität zu kommen“.

Es sei so schön zu sehen, wie sich alle über die Öffnungen freuten. Vielen sei sogar egal gewesen, dass das Wetter nicht mitspielte. „Die zogen einfach eine warme Jacke an und machten das beste draus.“

Auch bei Rajesh Luthra vom Café Leonardo in Mülheim an der Ruhr genossen die Gäste erstmals wieder ihr Frühstück oder ihren Cappuccino auf der Terrasse des Bistros. Trotz Regen seien die Leute glücklich gewesen, draußen sitzen und verweilen zu können. „Ein alter Mann sagte mir, es sei das Schönste für ihn, endlich wieder ein Bier im Lokal zu trinken“, schilderte Luthra die Stimmung. Samstag, 15. Mai, 17.30 Uhr Mann stirbt kurz nach Corona-Impfung in Klinik

Nach einer Corona-Impfung in einem Impfzentrum in Ennepetal im Ennepe-Ruhr-Kreis hat es am Samstag einen Todesfall gegeben. Demnach war ein älterer Mann mit Vorerkrankungen am Morgen mit dem Impfstoff von Biontech geimpft worden.

Kurz darauf habe der Mann einen medizinischen Notfall erlitten, in dessen Verlauf sich sein Gesundheitszustand so sehr verschlechterte, dass er etwa eine Stunde später in einem Klinikum verstarb, hieß es. Ein Zusammenhang mit der Impfung sei noch unklar.

Samstag, 15. Mai, 16.15 Uhr Lauterbach: „Ich glaube, die große Zeit der Pandemie ist vorbei“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, die Corona-Pandemie bald überwunden zu haben. Allerdings warnte der Epidemiologe vor einer erneuten „komplizierten Situation“ im Herbst, weil sich nicht jeder Deutsche impfen lassen werde.

Er forderte deshalb Impfkampagnen, „nicht unbedingt von Politikern, sondern von Führungspersönlichkeiten, die in den jeweiligen Gemeinschaften Vertrauen genießen“. Samstag, 15. Mai, 15.50 Uhr Kölner Ermittlungsgruppe geht gegen gefälschte Impfdokumente vorUm Fälschungen in Impfpässen aufzuspüren und Fälscher zu überführen, hat die Kölner Polizei eine Ermittlungsgruppe mit Namen „Stempel“ eingerichtet.

„Wir wollen die Ermittlungen zusammenführen, um Tatzusammenhänge schneller zu erkennen“, sagte Kommissionsleiterin Nicole Gentner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Derzeit gebe es neun laufende Verfahren – in erster Linie wegen des Verdachtes, gefälschte Impfdokumente hergestellt und angeboten zu haben.

Samstag, 15. Mai, 15.43 Uhr Erste Wirte öffnen ihre Außenbereiche

In den ersten Regionen Nordrhein-Westfalens haben Gastronomen heute erstmals wieder Gäste im Außenbereich ihrer Lokale bewirtet. So nutzten beispielsweise in Mülheim an der Ruhr und in Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis viele Menschen die Möglichkeit, im Freien einen Kaffee zu trinken oder zu Mittag zu essen. Allerdings unter Markisen und Schirmen und gewärmt von Heizpilzen, denn nasskaltes Wetter verregnete den Start.

Eingeschränkte Öffnungen sind laut Coronaschutzverordnung erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner liegt. Zugang haben nur Getestete, Geimpfte und Genesene.

Die ersten Außengastronomien in NRW konnten erstmals wieder Gäste empfangen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Samstag, 15. Mai, 14.36 Uhr Ostseeurlaub: Corona-Test darf bei Ausnahmen 48 Stunden alt sein

Touristen, die ab Montag Urlaub in Schleswig-Holstein machen möchten, dürfen sich über eine Erleichterung bei der Anreise freuen. Die Landesregierung in Kiel habe kurzfristig ihre Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst.

Denn: „Wenn die Frist nur 24 Stunden beträgt, ist hier eine Beherbergung bei längeren Anreisen kaum möglich. Die Testzentren haben schließlich nicht rund um die Uhr auf“, so Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Diese Frist werde daher abweichend nur für diesen Fall auf 48 Stunden verlängert, egal ob für einen Antigenschnelltest oder PCR-Test.Samstag, 15. Mai, 13.00 Uhr

30 Millionen Deutsche haben erste Corona-Schutzimpfung erhalten

In Deutschland haben mehr als 30 Millionen Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Das sind 36,5 Prozent der Bevölkerung. Mehr als neun Millionen Menschen (10,9 Prozent) haben den vollen Impfschutz. Dafür ist bei den meisten zugelassenen Impfstoffen eine Zweitimpfung nötig. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist das nicht nötig.

Samstag, 15. Mai, 11.30 Uhr

Grüne warnen vor potenziell gewalttätiger „Querdenker“-Mobilisierung

Die Grünen sind besorgt wegen der fortschreitenden Organisation mutmaßlich gewalttätiger Teile der „Querdenken“-Bewegung. Eine wachsende Gruppe von Ex-Angehörigen von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee der DDR könnte bereits am kommenden Wochenende in Berlin massiv auftreten. Mehrere Tausend Menschen sind auf dem sozialen Netzwerk Telegram in der Gruppe „Veteranen-Pool“ organisiert.

Die Innenpolitikerin Irene Mihalic (Grüne) sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Angesichts der Beteiligung von Rechtsextremen und Reichsbürgern und des insgesamt großen Gewaltpotenzials der „Querdenken“-Bewegung, ist enorme Wachsamkeit gefragt, um Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Samstag, 15. Mai, 10.40 Uhr

Altenheime dürfen von sich aus kein Besuchsverbot verhängen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat in der “WAZ” klargestellt, dass Besuchsverbote in Altenheimen und anderen Pflegeeinrichtungen nur mit Genehmigung der Landesregierung ausgesprochen werden können. Außerdem solle klargestellt werden, dass vollständig geimpfte Bewohner nicht in Einzelzimmern unter Quarantäne gestellt werden dürfen. Einige Angehörige von Bewohnern hatten sich zuletzt über die teilweise strengen Zutrittsregeln in einigen Heimen beschwert.

Viele Bewohner in Altenheimen sind bereits vollständig geimpft. Besucher müssen sich testen lassen. Laut Gesundheitsminister Laumann (CDU) dürfen Altenheime daher nicht selbst strengere Isolationsmaßnahmen vornehmen. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Samstag, 15. Mai, 9.15 Uhr

RKI meldet 7.894 Corona-Neuinfektionen – Fallzahlen fast halbiert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7.894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstagmorgen hervor. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 15.685 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 87,3, vor einer Woche noch bei 121,5. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 0,87.

Samstag, 15. Mai, 7.50 Uhr

Außengastronomie darf am Wochenende in einigen Regionen starten

In den ersten Regionen Nordrhein-Westfalens dürfen die Gastronomien an diesem Wochenende im Außenbereich wieder Gäste empfangen. Laut der ab dem 15. Mai geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind diese Öffnungen möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt. Fünf Kreise und zwei kreisfreie Städte machen an diesem Samstag den Anfang bei den Öffnungsschritten. Das gilt für die Kreise Soest, Rhein-Sieg, Viersen und für Mülheim an der Ruhr.

Außerdem gelten die Lockerungen ab heute auch für Münster sowie die Kreise Höxter und Coesfeld, in denen die bundesweite Notbremse gar nicht erst gegriffen hatte. Ab Sonntag könnten fünf weitere NRW-Kreise folgen. Das betrifft den Kreis Borken, den Ennepe-Ruhr-Kreis, den Kreis Kleve, den Kreis Siegen-Wittgenstein sowie den Kreis Wesel. Dann sind in 12 der 53 Kreise und kreisfreien Städte die Öffnungen möglich.

Samstag, 15. Mai, 7.25 Uhr

Kreis Hagen weiter über 200er Inzidenz

Die Coronazahlen sinken bundesweit und in ganz NRW stetig, so auch die Werte der 7-Tage-Inzidenz. In Münster (28,5) sowie in den Kreisen Coesfeld (40,8) und Soest (45,7) wurde sogar die wichtige Kennziffer 50 unterschritten. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen an. Im Kreis Hagen gab das RKI am Samstagmorgen den höchsten Wert in NRW an (201,9).

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