Coronavirus: Nur noch vier Kommunen in NRW liegen über dem 7-Tage-Wert von 200

Im Kreis Recklinghausen gilt mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots. © picture alliance/dpa
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In NRW haben nur noch vier Kommunen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zu kämpfen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) zählte am Donnerstag Bielefeld (291,4), Bottrop (212,6), den Oberbergischen Kreis (209,9) und den Kreis Recklinghausen (207,3) zu den Regionen in dieser besonders kritischen Risikogruppe. Am Mittwoch hatten noch acht Kreise und kreisfreie Städte über der 200er-Marke gelegen.

Landesweit ging der Sieben-Tage-Wert von Mittwoch auf Donnerstag leicht auf 131,2 zurück (Vortag: 141,8). Die Zahl der Neuinfektionen, die dem RKI innerhalb eines Tages gemeldet wurden, lag bei 4144. Zudem stieg die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, um 183 auf 8585.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen gilt seit Dienstag (12.1.) in vier Kreisen in NRW derzeit die „15-Kilometer-Regel“ und zwar in den Kreisen Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und im Oberbergischen Kreis.

Eingeführt wurde sie durch eine neue Regionalverordnung der Landesregierung. Kriterien sind eine Infektionsrate von „deutlich über 200“ gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit einer Tendenz, die eine nachhaltige Überschreitung dieses Wertes erwarten lässt.

Bielefeld und Bottrop, obwohl aktuell über dem 200-Wert, hatten sich gegen die 15-Kilometer-Regel gewehrt mit der Begründung, dass ihre die Zahlen nach den Feiertagen nicht belastbar seien.

kar/mit dpa

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