Unfall

Eltern waren nur kurz abgelenkt: Spaziergänger rettet einjähriges Mädchen vor dem Ertrinken

In Recklinghausen hat ein Passant ein Kleinkind vor dem Ertrinken gerettet. Das Mädchen sei in einen Ententeich in einem Park gefallen und im Wasser getrieben, bis der Mann das Kind reanimierte.
Ein Parkbesucher hat ein Kleinkind vor dem Ertrinken gerettet.
Ein Parkbesucher hat ein Kleinkind vor dem Ertrinken gerettet. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Nach einem Sturz in einen Ententeich ist ein 17 Monate altes Kind in Recklinghausen vor dem Ertrinken gerettet worden. Ein Mann habe gesehen, wie das Mädchen am Dienstagnachmittag in den Teich fiel und danach mit dem Gesicht nach unten im Wasser trieb, teilte die Polizei am Abend mit. Er habe das reglose Kind sofort aus dem Wasser gezogen und es reanimiert. Wenige Sekunden später habe es Wasser gespuckt und geschrien. „Nur durch das sofortige Handeln des 59-jährigen Mannes konnte Schlimmeres verhindert werden“, hieß es in der Mitteilung.

Kurzer Moment der Ablenkung

Das Kind war den Angaben zufolge mit seinen Eltern im Park spazieren, in einem kurzen Moment der Ablenkung sei es zu dem Unglück gekommen. Beide Eltern erlitten einen Schock, wie es hieß. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht, es bestehe aber keine Lebensgefahr. „Auch anderweitige gesundheitliche Beeinträchtigungen sind augenscheinlich nicht zu befürchten“, hieß es.

dpa

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