Unwetter in NRW

Erftstädter suchen Angehörige: 70 Fahrzeuge geborgen

Viele Menschen in NRW suchen weiterhin vermisste Angehörige. In der vom Hochwasser stark betroffenen Ortschaft Erftstadt ist die Vermisstenzahl besonders hoch.
Auf der B265 bei Erftstadt Liblar hat sich ein Panzer der Bundeswehr fest gefahren. © David Young/dpa

In der vom Hochwasser besonders betroffenen Ortschaft Erftstadt westlich von Köln suchen zahlreiche Menschen nach ihren Angehörigen. 34 Menschen wurden bei der „Personenauskunftsstelle“ der Stadt gemeldet, deren Aufenthaltsort ungewiss ist, sagte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises am Sonntag.

Noch am Samstag lag die Zahl der Gesuchten bei 59. „Es konnten zum Glück schon einige gefunden werden“, sagte der Sprecher. Einige Menschen hätten zeitweise kein Telefonnetz oder Handy gehabt und sich inzwischen gemeldet. Unter den Gesuchten seien auch Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung, die am Samstag evakuiert werden musste.

70 Fahrzeuge wurden bislang geborgen

Viele Menschen wüssten nicht, wo ihre Angehörigen sein könnten, weil etwa das Telefonnetz zusammengebrochen war, teilte der Rhein-Erft-Kreises weiter mit. Den Angaben der Stadt zufolge konnten Einsatzkräfte bislang 70 Fahrzeuge bergen, 25 stünden noch im Wasser. Bislang wurden keine Menschen in den Autos und Lastwagen entdeckt.

Zwei Fahrzeuge konnten Helfer bislang nicht sichten, weil sie unter einem Lkw lagen. In Erftstadt waren am Samstag erste Aufräumarbeiten angelaufen. Die Bundeswehr begann damit, auf der Bundesstraße 265 bei Erftstadt die von den Fluten eingeschlossenen Fahrzeuge mit Radpanzern zu bergen.

dpa

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