Kriminalität

Fastfood-Mitarbeiter in NRW von „zivilen Polizisten“ ausgeraubt – Kontrolle wird zum Verhängnis

Weil zwei Unbekannte sich als Polizisten ausgegeben haben, wurde ein Fastfood-Mitarbeiter Opfer eines Überfalls. Auf dem Weg zur Bank wurde dieser überrascht.
Zwei Unbekannte haben sich als Polizisten ausgegeben und einen Fastfood-Mitarbeiter ausgeraubt.
Zwei Unbekannte haben sich als Polizisten ausgegeben und einen Fastfood-Mitarbeiter ausgeraubt. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Mindestens zwei Unbekannte sollen sich in Kerpen am Niederrhein als zivile Polizeibeamte ausgegeben und einen Mitarbeiter einer Fastfood-Kette ausgeraubt haben.

Der 37 Jahre alte Geldbote habe nach eigenen Angaben am Mittwoch die Einnahmen verschiedener Filialen eingesammelt, um diese zur Bank zu fahren und einzuzahlen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auf einer Landstraße soll er von einem schwarzen Auto überholt worden sein. Der Beifahrer des Wagens habe dann eine rot-weiße Kelle hochgehalten, sodass der 37-Jährige von einer Polizeikontrolle ausgegangen sei.

Polizei sucht nach Zeugen

Nach bisherigen Ermittlungen hielt der Mitarbeiter auf einem Feldweg an und ließ das Fenster herunter. Nach Angaben des mutmaßlichen Opfers habe ihm ein Mann mit schwarzem Kapuzenpullover und einem schwarzen Mund-Nasen-Schutz eine Pistole an den Kopf gehalten und ihn zur Herausgabe der Geschäftseinnahmen gezwungen. Danach sollen die Täter in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

dpa

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