Immobilien

Fertighäuser sind in Deutschland so beliebt wie nie – nur nicht in NRW

Fertighäuser boomen in Deutschland. Jedes fünfte Eigenheim wird inzwischen „von der Stange“ geliefert. Doch in Nordrhein-Westfalen sieht die Lage anders aus.
Blick auf den Unger Musterhauspark im Schkeuditzer Ortssteil Dölzig. Hier stehen unterschiedliche Fertigteilhäuser verschiedener Hersteller. Fertighäuser sind in Deutschland so beliebt wie nie. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Immer mehr Menschen in Deutschland erfüllen sich den Wunsch nach einem Eigenheim mit einem Fertighaus. Im vergangenen Jahr entfiel mehr als jede fünfte Baugenehmigung für Ein- und Zweifamilienhaus auf ein in der Fabrik vorgefertigtes Gebäude.

Mit 22,2 Prozent sei der Anteil der Fertighäuser an den Baugenehmigungen so hoch gewesen wie noch nie, berichtete der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge von den Bauämtern deutschlandweit knapp 106.000 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt. Davon waren gut 23.500 Häuser in Holz-Fertigbauweise. Das entspreche einem ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber den Jahr 2019. Der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser sei dagegen nur um 4,3 Prozent gewachsen.

Fertighäuser machten 2020 in NRW nur 15,2 Prozent aus

In Nordrhein-Westfalen sind Fertighäuser nicht ganz so beliebt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland gingen im vergangenen Jahr 15,2 Prozent aller Baugenehmigungen für ein Ein- und Zweifamilienhaus an vorgefertigte Gebäude.

In Baden-Württemberg entfallen mittlerweile 38,4 Prozent der Baugenehmigungen auf vorgefertigte Häuser, in Hessen liegt ihr Anteil bei immerhin 32,4 Prozent und in Bayern bei 25,6 Prozent. Geringer als in NRW war die Fertighaus-Quote nur in Sachsen-Anhalt (11,9 Prozent), Niedersachsen (9,0 Prozent) und Hamburg (8,7 Prozent).

dpa

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