Jetzt schon wissen, was demnächst alle auf dem Tisch haben: Wir stellen alle Nominierten der drei Kategorien zum "Spiel des Jahres 2021" vor. © Pexels
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Gewinner von Morgen: Das sind die Nominierten zum “Spiel des Jahres 2021”

Auch wenn man nun den Wohnzimmertisch lieber gegen eine Decke im Freien tauscht: Spielen geht auch dort. Vielleicht mit einem der Spiele, die Chancen auf das "Spiel des Jahres 2021" haben?!

Ende Mai wurden die Nominierten verkündet, am 19. Juli gibt es dann die Siegerehrung: In drei Kategorien kämpfen je drei Anwärter um den Titel.

Neben dem seit 1979 verliehenen Preis zum “Spiel des Jahres”, der weltweit als “Oscar der Brettspiele” gilt, gibt es ebenso die nicht weniger geschätzten Auszeichnungen “Kinderspiel des Jahres”, das sich seit 2001 an Zocker unter 10 Jahre richtet, und das erst seit zehn Jahren vergebene “Kennerspiel des Jahres”, mit dem Vielspieler und Strategie-Fans angesprochen werden sollen.

Spiel des Jahres 2021

1) “Die Abenteuer des Robin Hood” von Michael Menzel,Verlag: Kosmos, 2-4 Personen, ab 10 Jahren

Schon mal ein Spiel mit einem richtigen Buch gespielt? Dann gibt es jetzt die Möglichkeit. In insgesamt sieben Kapiteln sind die Spieler ein Team und erkunden den Sherwood Forest, der aussieht wie ein überdimensionaler Adventskalender. Entdecken und in die Story eintauchen!

Die Abenteuer des Robin Hood
Die Abenteuer des Robin Hood © Kosmos © Kosmos

2) “Micro Macro: Crime City” von Johannes Sich,Verlag: Edition Spielwiese und Pegasus Spiele, 1-3 Personen, ab 10 Jahren

Ein riesiger Schwarzweiß-Stadtplan ist hier das Spielbrett. Doch der Stadtplan hält statt Straßen und Flüssen Momente im Tagesgeschehen der Bewohner fest – und die haben es faustdick hinter den Ohren, geschehen nämlich täglich Morde und andere Schandtaten, die von den Spielern gemeinsam aufgedeckt werden müssen.

Micro Macro: Crime City
Micro Macro: Crime City © Pegasus Spiele © Pegasus Spiele

3) “Zombie Teenz” von Annick Lobet,Verlag: Scorpion Masqué, 2-4 Personen, ab 8 Jahren

Eine Stadt muss von vier mutigen Teenagern vor Zombies gerettet werden! Dieses Spiel funktioniert in dem bereits unter Kennern etablierten “Legacy-Style”. Bedeutet, dass jede Spielrunde den Spielplan verändert und über mehrere Aktionen immer mehr dazukommt. Wer scheitert, probiert es einfach erneut.

Zombie Teenz
Zombie Teenz © Scorpion Masqué © Scorpion Masqué

Auf der Empfehlungsliste der Preisrichter, aber nicht nominiert:– “Biss 20” von Lena Burkhardt und Günter Burkhardt, Verlag: Drei Magier

– “Chakra” von Luka Krleža, Verlag: Game Factory

– “Punktesalat” von Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich, Verlag: AEG/Pegasus Spiele

– “Switch & Signal” von David Thompson, Verlag: Kosmos

– “The Key: Sabotage im Lucky Lama Land” von Thomas Sing, Verlag: Haba

Kennerspiel des Jahres 2021

1) “Die verlorenen Ruinen von Arnak” von Michaela Štachová und Michal Štach,Verlag: CGE, 1-4 Personen, ab 12 Jahren

Ein Spiel für Fans von aufwändigem Material. Auf einer Expedition gehört nämlich selbstverständlich die richtige Ausrüstung mit in den Rucksack. Viele Taktiken sind möglich, sodass man sich gut mehrere Stunden in dem Game fallen lassen kann.

Die verlorenen Ruinen von Arnak
Die verlorenen Ruinen von Arnak © CGE © CGE

2) “Fantastische Reiche” von Bruce Glassco,Verlag: Strohmann Games, 2-5 Personen, ab 10 Jahren

Schon wieder ein Kartenspiel? Ja, wenn es etwas Neues zu erzählen hat, immer gerne. Ständig veränderte Spielsituationen, ein hoher Spannungsfaktor – was braucht es mehr? Sieben Karten auf der Hand lassen sich auch super festhalten. Ausprobieren lohnt!

Fantastische Reiche
Fantastische Reiche © Strohmann Games © Strohmann Games

3) “Paleo” von Peter Rustemeyer,Verlag: Hans im Glück, 2-4 Personen, ab 10 Jahren

In der Steinzeit lauerten mehr Gefahren im Alltag als heute. Nicht selten kosteten die das Leben. Deswegen ist es hier wichtig, den Menschen Tricks und Alltags-Skills beizubringen, damit sie sich schnell entwickeln und die Zivilisation vorantreiben. Ein Hauch Geschichte, aber ganz ohne Langeweile.

Paleo
Paleo © Hans im Glück © Hans im Glück

Auf der Empfehlungsliste der Preisrichter, aber nicht nominiert:

– “Aeon’s End” von Kevin Riley Verlag: Indie Boards & Cards/Frosted Games/Pegasus Spiele

– “Riftforce” von Carlo Bortolini, Verlag: 1 More Time Games

– “Gloomhaven: Die Pranken des Löwen” von Isaac Childres, Verlag: Cephalofair Games/Feuerland

– “Wasserkraft” von Tommaso Battista und Simone Luciani, Verlag: Cranio Creations/Feuerland

Kinderspiel des Jahres 2021

Bereits gewonnen:“Dragomino” von Bruno Cathala, Marie Fort und Wilfried Fort,Verlag: Pegasus Spiele, 2-4 Kinder, ab 5 Jahren

Im Gegensatz zu den beiden anderen Kategorien wird das “Kinderspiel des Jahres” bereits immer Mitte Juni verkündet. Das war gerade der Fall und “Dragomino” darf den Pokal hochhalten. Domino kennen schon viele Kinder – doch hier wird’s optisch mit hübschen Drachenmotiven aufgewertet und mit kleinen Ideen verfeinert.

Dragomino, Pegasus Spiele
Dragomino, Pegasus Spiele © Pegasus Spiele © Pegasus Spiele

Nominiert waren außerdem:

1) “Fabelwelten” von Wilfried Fort und Marie Fort,Verlag: Lifestyle Boardgames, 2-6 Kinder, ab 5 Jahren

Unglaublich liebenswürdige und niedliche Charaktere machen das Spielerlebnis von “Fabelwelten” zu etwas Besonderem. So fantasyreich und mitreißend können “Gute-Nacht-Geschichten” aussehen. Wetten, Ihre Kinder wollen danach immer eine vorgelesen bekommen…

Fabelwelten, Lifestyle Boardgames
Fabelwelten, Lifestyle Boardgames © Lifestyle Boardgames © Lifestyle Boardgames

2) “Mia London” von Antoine Bauza und Corentin Lebrat,Verlag: Scorpion Masqué, 2-4 Kinder, ab 5 Jahren

Die sehen doch alle gleich aus, oder? Nicht, wenn man genauer hinschaut! Um das Auge der Kleinen zu schulen, geht es in diesem Spiel um Details. Hüte, Brillen, Münder mit und ohne Bart – welcher Gauner war es nun? So wird der Nachwuchs zu Detektiven.

Mia London
Mia London © Scorpion Masqué © Scorpion Masqué

Auf der Empfehlungsliste der Preisrichter, aber nicht nominiert:– “Hipp Hopp Hippo” von Anna Oppolzer und Stefan Kloß, Verlag: Schmidt

– “Inspektor Nase” von Reinhard Staupe, Verlag: NSV

– “Käpt’n Kuller” von Kirsten Hiese, Verlag: Schmidt

– “Memo Friends” von der Goula-Redaktion, Verlag: Goula/Jumbo

– “Swip’Sheep” von Yann Dupont, Verlag: Djeco

– “Tapikékoi?” von Romaric Galonnier und Laurent Toulouse, Verlag: Djeco

– “Traumfänger” von David Franck und Laurent Escoffier, Verlag: Space Cow

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