Verbraucherschutz

„Gravierende Mängel im Verbraucherschutz“: 200 Telefonshops in NRW überprüft

Die Verbraucherzentrale hat fast 200 Telefonshops in NRW überprüft. Vorausgegangen waren zahlreiche Kundenbeschwerden. Dabei seien „gravierende Mängel“ aufgefallen.
Ein junger Mann telefoniert mit seinem Smartphone.
Ein junger Mann telefoniert mit seinem Smartphone. © picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Nach zahlreichen Kundenbeschwerden über schlechte Beratung hat die Verbraucherzentrale fast 200 Telefonshops in Nordrhein-Westfalen überprüft. Dabei seien „gravierende Mängel im Verbraucherschutz“ aufgefallen, sagte eine Sprecherin der Verbraucherzentrale. Die genauen Ergebnisse der landesweiten Stichprobe werden am Montag (10.30 Uhr) bei einer Pressekonferenz in Essen präsentiert.

Bei der Stichprobe hatten Verbraucherschützer sich in Shops als Kunden beraten lassen. Ein wichtiger Punkt sei dabei gewesen, ob die Berater im Telefonladen ihren Kunden das Vertragsangebot vor der Unterschrift noch einmal in einer schriftlichen Zusammenfassung präsentieren. Das ist nämlich seit einer Rechtsänderung vom Dezember 2021 vorgeschrieben.

Damit soll verhindert werden, dass Kunden angesichts der mündlich vorgetragenen und oft unübersichtlichen Tarife den Überblick verlieren. Bei Vertragsabschlüssen im stationären Handel, also im Telefonladen, gibt es – anders als bei Telefongeschäften – kein Widerrufsrecht, wie die Sprecherin der Verbraucherzentrale betonte.

dpa

urn:newsml:dpa.com:20090101:220313-99-505913/2

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.