Wegen Dürre

Helfer retten mehr als 100 Karpfen aus Teich in NRW

Es war eine ungewöhnliche Rettungsaktion: Weil ein Teich fast ausgetrocknet war, drohten darin lebende Karpfen zu ersticken. Sie zu bergen, war auch ein Risiko für die Helfer.
Zwei Männer stehen in dem Sedimentationsbecken, in dem die Karpfen lebten.
Das Becken war nahezu komplett verschlammt. Mehr als 100 Karpfen kämpften ums Überleben. © Christoph Reichwein/dpa

Helfer haben mehr als 100 Karpfen aus einem fast ausgetrockneten Teich in Mettmann in Nordrhein-Westfalen gerettet. Später wurden die Fische an anderer Stelle wieder ausgesetzt. Die Aktion am Sonntag habe sich sehr schwierig gestaltet, weil das matschige Gelände schwer zugänglich war, berichtete Willi Schaefer, der an der Aktion beteiligt war.

„Wir mussten teilweise Bretter und Bohlen verlegen, um an die Fische ranzukommen“, sagte Schaefer am Montag. Mancher Helfer hätten bis zur Hüfte im Schlamm gesteckt. „Die mussten wir dann mit Seilen wieder rausziehen.“

Der ehemalige Geschäftsführer der Kalksteinwerk Neandertal GmbH hatte bemerkt, dass das frühere Sedimentationsbecken der Firma wegen der in den vergangenen Wochen ausgebliebenen Niederschläge nahezu kein Wasser mehr hatte und die darin befindlichen Fische ohne Hilfe keine Überlebenschance gehabt hätten. Er informierte den jetzigen Eigentümer des ehemaligen Betriebsgeländes, der mit einigen Mitarbeitern anrückte.

dpa
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