Temperaturanstieg

Minister warnt: Hitzewelle der nächsten Tage kann gefährlich werden

Zu Beginn der neuen Woche erwarten Meteorologen in Deutschland sehr hohe Temperaturen. Besonders ins Schwitzen kommen dabei die Menschen im Westen.
In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen in Deutschland stark an.
In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen in Deutschland stark an. © Ricardo Rubio/EUROPA PRESS/dpa

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zeigt sich vor den erwarten heißen Sommertagen besorgt um die Gesundheit der Menschen. „Für die einen bedeutet das tolle Tage draußen im Park, im Garten oder am Wasser. Aber gerade für ältere Menschen, Vorerkrankte oder Kinder kann die starke Wärme gefährlich werden“, sagte Laumann am Sonntag. Sein Rat ganz praktisch: „Trinken Sie ausreichend, meiden Sie wenn möglich körperliche Anstrengungen und bleiben Sie bestenfalls im Schatten.“

Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Nordrhein-Westfalen am Montag Temperaturen bis 36 Grad und am Dienstag Werte bis an die 40-Grad-Marke.

In Nordrhein-Westfalen wird es im Vergleich zu anderen Orten in Deutschland mit am wärmsten: „Im Nordosten bleibt es hingegen mit 25 bis 30 Grad etwas kühler“, sagte DWD-Meteorologe Marco Manitta. Meist sei mit sonnigen Bedingungen zu rechnen. Lediglich von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern ziehen zeitweise dichtere Wolken durch, hieß es.

In der Nacht zum Dienstag sei mit Tiefstwerten zwischen 19 und 11 Grad zu rechnen. In Ballungszentren im Westen und Südwesten sowie in mittleren Höhenlagen könnten die Temperaturen auch nachts über 20 Grad liegen. Am Dienstag werden verbreitet Temperaturen über 35 Grad erreicht, im Westen sogar bis zu 40 Grad, hieß es. Ganztägig wird Sonnenschein erwartet. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es weiterhin mild.

Am Mittwoch erreicht laut DWD eine Kaltfront Deutschland, wodurch es sich im Westen etwas abkühlt. Dort werden Höchstwerte von 29 bis 32 Grad erwartet. Im Osten bleibt es bei Höchstwerten von 34 bis 39 Grad sehr heiß. Unklar sei, ob am Mittwoch mit Regen zu rechnen ist. Bislang deute die Wettervorhersage auf lokale Schauer und Gewitter, nicht aber auf großflächige Regenfälle. „Die große Trockenheit und die teils sehr hohe Waldbrandgefahr setzt sich somit fort“, sagte Manitta.

dpa

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