Corona-Schutzverordnung

Illegale Corona-Party: 36-jähriger Mann schlägt um sich und erhält Anzeige

Die Polizei Hagen hat eine illegale Feier mit 30 Beteiligten aufgelöst, die aggressiv reagiert haben sollen. Wenig später musste die Einheit ein zweites Mal woanders anrücken.
Die Polizei geht immer wieder gegen die Raserszene am Wall vor (Symbolbild).
Die Polizei geht immer wieder gegen die Raserszene am Wall vor (Symbolbild). © Oliver Schaper (Archiv)

In Hagen musste die Polizei gleich zweimal ausrücken, um Feiern mit Verstößen gegen die Corona-Regeln zu beenden. In einem Fall leistete ein Beteiligter noch massiven Widerstand, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Am Donnerstagabend hatten die Einsatzkräfte in einer Wohnung eine Party mit 30 Menschen aufgelöst. Die Feiernden sollen unkooperativ und aggressiv reagiert haben. Sie weigerten sich, die Wohnung zu verlassen und ihren Ausweis zu zeigen.

Anzeige wegen Wiederstandes gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 36 Jahre alter Mann stiftete dabei die anwesenden Personen immer wieder dazu an, sich zu widersetzen. Außerdem schlug er um sich, schubste die Beamten und versuchte den Einsatz zu filmen.

Der Mann erhielt daraufhin eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Es wurde niemand verletzt. Wenige Stunden später mussten die Beamten erneut ausrücken.

Trauerfeier mit 30 Menschen einer Großfamilie

In einem Mehrfamilienhaus hatten sich rund 30 Menschen einer Großfamilie getroffen, wie die Polizei mitteilte. Die teilweise alkoholisierten Beteiligten gaben an, dass es in der Familie einen Sterbefall gab und man nun eine Trauerfeier habe.

Die Beamten beendeten auch hier die Feier und fertigten zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung an.

dpa/lnw

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