Verkehr

Landesweite Verkehrskontrollen zur Halbzeit der Sommerferien

In NRW ist die Hälfte der Sommerferien vorbei. Auf den Straßen ist dann meist viel los. Die Polizei hat am Wochenende einen besonders scharfen Blick auf die Autobahnen geworfen.
Am Wochenende kam er vermehrt zu Verkehrskontrollen auf Autobahnen.
Am Wochenende kam er vermehrt zu Verkehrskontrollen auf Autobahnen. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Polizei hat zur Halbzeit der nordrhein-westfälischen Sommerferien landesweit den Reiseverkehr kontrolliert. Ein Fokus lag dabei auf vollgepackten Familienautos. «Umherfliegende Gegenstände können zu schweren Verletzungen führen. Sicherheit beginnt beim Packen», mahnte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Samstag.

Am Wochenende in der Mitte der Sommerferien ist auf den Straßen immer besonders viel los. Viele Reisende kehren zurück, andere brechen mit dem Auto zu ihrem Ferienziel auf. Lange Staus gab es am Samstag oder Sonntag in Nordrhein-Westfalen aber nicht.

«Nehmen Sie Rücksicht, halten Sie sich an die Regeln und richten Sie Ihren Fokus während der Fahrt auf den Verkehr und nicht aufs Handy», appellierte Reul beim Besuch einer Kontrollaktion an der A3 bei Ratingen. «Denken Sie da vor allem auch an Ihre Familie, die mit im Auto sitzt und für die sie die Verantwortung haben.»

Lange Warteschlangen an Flughäfen

An den Flughäfen gab es wieder lange Warteschlangen – und trotzdem blieben die Passagiere meist geduldig. Am Flughafen Düsseldorf hätten sich die meisten Reisenden auf die Situation eingestellt, seien mit vielen Stunden Vorlauf gekommen und hätten dann geduldig gewartet, berichtete ein dpa-Fotograf. In Nordrhein-Westfalen hatten Reisende zuletzt vor allem an den Airports in Düsseldorf und Köln/Bonn über lange Wartezeiten und Problemen bei der Abfertigung berichtet.

Als Konsequenz aus den langen Warteschlangen will sich der Flughafen Köln/Bonn bei den Sicherheitskontrollen selbst mit einbringen. «Wir als Flughafen sind bereit, bei den Kontrollen Verantwortung zu übernehmen. Das heißt auch, dass wir mitentscheiden können und Einfluss auf die Organisation der Kontrollen bekommen müssten», sagte Flughafen-Chef Thilo Schmid dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag). Bislang stehen die Sicherheitskontrollen unter Aufsicht der Bundespolizei und sind weitgehend an private Dienstleister ausgelagert.

dpa

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