Kriminalität

Mann sticht zwei Männer in NRW-Flüchtlingsunterkunft nieder: Ein Toter

Bei einem Messerangriff in einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland gab es ein Todesopfer und einen Schwerverletzten. Die Hintergründe sind noch unklar, doch es gibt erste Hinweise.
Spurensicherer stehen vor der Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland. Dort ist es zu einem Messerangriff gekommen. © picture alliance/dpa/Nord-West-Media

Bei einem Messerangriff in einer Unterkunft für Geflüchtete im Münsterland ist ein 35 Jahre alter Bewohner getötet worden. Zudem erlitt ein 43-Jähriger bei der Tat in Greven schwere Verletzungen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montagmorgen (05.07) mitteilten.

Der mutmaßliche Täter, ein 25 Jahre alter Afghane, sei geflohen und schließlich in einem angrenzenden Feld entdeckt und widerstandslos festgenommen worden. Bei der Suche nach ihm kam demnach auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Noch seien die Hintergründe der Tat nicht geklärt, hieß es.

Zeugen: Mutmaßlicher Täter soll „Allahu Akbar“ gerufen haben

Die zuständige Oberstaatsanwältin erklärte: „Der mutmaßliche Täter ist im Jahr 2015 nach Deutschland eingereist, seit Januar 2018 lebt er in dieser Einrichtung. Möglicherweise stand er zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- und Drogeneinfluss.“

Zeugenaussagen zufolge soll er kurz vor dem Angriff „Allahu Akbar“ (deutsch: Gott ist groß) gerufen haben. Das Todesopfer stammt nach Polizeiangaben aus Aserbaidschan. Der schwerverletzte Deutsche war ebenfalls ein Bewohner der Einrichtung für Asylbewerber und Obdachlose.

lnw

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.