Gericht

Prozess um Tod von Kitakind Greta: Anklage fordert lebenslang

Im Prozess um den Tod des Kitakindes Greta hat die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach auf lebenslange Freiheitsstrafe plädiert - und eine weitere Entscheidung getroffen.
Nach dem Tod des Kitakindes Greta fordert die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe für die angeklagte Kindergärtnerin. © picture alliance (Symbolbild)

Im Prozess um den Tod des Kitakindes Greta vor dem Landgericht Mönchengladbach hat die Staatsanwaltschaft auf eine lebenslange Freiheitsstrafe für die angeklagte Kindergärtnerin plädiert. Die Anklage habe am Dienstag auch die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld beantragt, sagte ein Sprecher des Landgerichts.

In dem Prozess ist eine 25 Jahre alte Erzieherin wegen Mordes angeklagt. Sie soll dem Mädchen Greta im April 2020 in der Kita in Viersen während des Mittagsschlafes den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben. Die Dreijährige starb zwei Wochen später im Krankenhaus.

Angeklagt ist die Deutsche auch wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht weiteren Fällen. Schon in anderen Kitas soll sie Kindern den Brustkorb fest zusammengepresst – und sie damit in Lebensgefahr gebracht haben.

Der Prozess hatte Mitte November begonnen. Die 25-Jährige wies zu Prozessbeginn in einer Verteidigererklärung alle Vorwürfe zurück. Am Dienstag sollten noch die Anträge der Nebenkläger und der Verteidigung folgen.

dpa

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