Kriminalität

Razzia in Ruhrgebiet: Polizei stellt große Mengen Drogen sicher

In mehreren Städten in NRW ist es am Dienstagmorgen zu einer großen Razzia gekommen. Die Polizei stellte dabei große Mengen Drogen sicher.
Polizisten stehen nach einer Razzia vor einer Shisha-Bar. Die Polizei hat bereits am vergangenen Samstag (12. März) Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen illegale Geldspielautomaten und unverzolltem Tabak durchgeführt. Am 15. März gab es eine weitere Razzia in NRW.
Polizisten stehen nach einer Razzia vor einer Shisha-Bar. Die Polizei hat bereits am vergangenen Samstag (12. März) Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen illegale Geldspielautomaten und unverzolltem Tabak durchgeführt. Am 15. März gab es eine weitere Razzia in NRW. © picture alliance/dpa

Bei einer Razzia der Polizei im Ruhrgebiet sind große Drogenmengen sichergestellt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten in den Morgenstunden zahlreiche Beamtinnen und Beamte insgesamt 13 Privatwohnungen und Geschäftsräume in Bochum, Herne sowie in Gelsenkirchen durchsucht. Mehrere Menschen seien festgenommen worden und sollten einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zur Menge und Art der sichergestellten Betäubungsmittel konnte die Polizei am Nachmittag nähere Angaben machen. So habe sie 20 Kilo Marihuana sichergestellt.

Zusätzlich zu dem Marihuana seien geringe Mengen weiterer Drogen gefunden worden. Außerdem beschlagnahmte die Polizei einen fünfstelligen Bargeldbetrag, zwei Fahrzeuge sowie Gold im Wert von mehreren Tausend Euro. Der Aktion seien monatelange Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorausgegangen, hieß es weiter.

Bereits am vergangenen Wochenende (12./13. März) hat es in NRW eine großangelegte Razzia gegeben. Die Polizei ging dabei in zahlreichen Städten gegen Clan-Kriminalität vor. Mehrere Hundert Beamte waren an Durchsuchungen von Wohnungen, Geschäftsräumen und Gewerbeobjekten beteiligt, darunter auch Spezialkräfte.

Es gab Festnahmen und Verhaftungen. Nach Angaben der Polizei Essen als koordinierender Behörde waren auch andere Behörden wie Zoll, Steuerfahndung und kommunale Behörden beteiligt. Durchsuchungen und Kontrollen gab es vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in Velbert und Heiligenhaus (Kreis Mettmann) und in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis). Kontrolliert wurden etwa Bars, Barbershops, Wettbüros und Schrottplätze, aber auch Fahrzeuge.

dpa

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