Kriminalität

Reizgas-Zwischenfall in Bochumer Schule – Zwei Schüler tatverdächtig

In einer Bochumer Schule ist Reizgas versprüht worden. Die Feuerwehr rückte an und musste Schülerinnen und Schüler versorgen. Fünf wurden ins Krankenhaus gebracht, zwei sind tatverdächtig.
In einer Bochumer Gesamtschule wurde Reizgas versprüht - die Feuerwehr musste anrücken. © Feuerwehr Bochum

An einer Gesamtschule in Bochum ist im Eingangs- und Außenbereich Reizgas versprüht worden. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben am Freitagmorgen im Stadtteil Hamme mit zahlreichen Rettungskräften vor Ort, um die insgesamt rund 40 betroffenen Schülerinnen und Schüler im Teenageralter zu beruhigen und auf gesundheitliche Beeinträchtigungen zu überprüfen. Sie hätten das Reizgas eingeatmet und zum Teil über Atembeschwerden geklagt, teilte ein Feuerwehrsprecher am Freitagmittag mit. „Viele waren auf Grund der Situation aber auch extrem aufgeregt und ängstlich.“

Zwei Schüler (13 und 14 Jahre alt ) sind als mögliche Tatverdächtige identifiziert werden, teilte die Bochumer Polizei mit. Sie mussten sich weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen unterziehen.

„Es wurde „großflächig Pfefferspray versprüht“

Es sei „großflächig Pfefferspray versprüht worden“, hieß es weiter. Fünf Schüler seien zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden, die übrigen nach der Betreuung vor Ort von ihren Eltern abgeholt worden. Das Gebäude wurde belüftet. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz laut Feuerwehr beendet.

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