Kriminalität

Schießerei in Duisburg: „Wir hatten Glück, dass es keine Toten gab“

Rund 90 Menschen sollen an der Schießerei in Duisburg zwischen Rockern und Clan-Mitgliedern beteiligt gewesen sein. Laut Polizei hätte es für viele deutlich schlimmer ausgehen können.
Polizisten untersuchen den Tatort am Marktplatz in Duisburg. Bei Schüssen auf offener Straße sind am Mittwoch (04.05.2022) vier Menschen verletzt worden.
Polizisten untersuchen den Tatort am Marktplatz in Duisburg. Bei Schüssen auf offener Straße sind am Mittwoch (04.05.2022) vier Menschen verletzt worden. © picture alliance/dpa

Nach einer Schießerei zwischen Rockern und Clan-Angehörigen in Duisburg hat die Polizei inzwischen rund 90 mutmaßlich Beteiligte identifiziert. Das sagte eine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die „WAZ“ hatte zuvor berichtet. Die „WAZ“ bezog sich auf Informationen des Leiters der Polizeiinspektion Duisburg 1 Nord gegenüber Lokalpolitikern in der Bezirksvertretung Hamborn.

Dort habe Polizeidirektor Christian Draeger gesagt: „Wir hatten Glück, dass es keine Toten gab.“ Die gefundenen Einschüsse in Häuserfassaden und Autos hätten sich alle in Körperhöhe befunden: „Hier wurde auf Menschen gezielt, und nicht einfach in die Luft geschossen.“

Bei der Auseinandersetzung am Altmarkt im Duisburger Stadtteil Hamborn waren vor einer Woche nach früheren Angaben insgesamt bis zu 100 Personen aus beiden Lagern beteiligt gewesen. Vier Menschen wurden verletzt. Eine 15-köpfige Mordkommission sowie im Umgang mit Clan-Kriminalität erfahrene Staatsanwälte ermitteln.

dpa

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