Mindestabstand

Streit im Supermarkt: Mann mit Rinderfilet attackiert

In Bochum soll ein Supermarkt-Kunde einem anderen Mann mit einem Fleischstück ins Gesicht geschlagen haben. Eine der Corona-Maßnahmen ist anscheinend der Grund dafür gewesen.
Weil er angeblich nicht den Mindestabstand eingehalten hat, wurde ein 53-Jähriger an einer Fleischtheke angegriffen.
Weil er angeblich nicht den Mindestabstand eingehalten hat, wurde ein 53-Jähriger an einer Fleischtheke angegriffen. © picture alliance/dpa

In der Schlange an einer Supermarkt-Fleischtheke in Bochum soll ein 48-Jähriger einem anderen Mann mit zwei Kilo Rinderfilet ins Gesicht geschlagen haben. Anlass für die Attacke am Samstag soll ein angeblich zu geringer Mindestabstand gewesen sein.

Mit den Worten „Hau ab hier oder ich hau dir gleich in die Fresse“, hatte der 48-Jährige den Mann hinter ihm zuvor angesprochen. Der 53-Jährige trat daraufhin einen Schritt nach hinten. Dies soll den aufgebrachten Fleischkäufer aber nicht von dem Schlag abgehalten haben.

Er sei in seiner „persönlichen Sphäre“ verletzt gewesen, sagte er wenig später der Polizei zur Begründung. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. Der 53-Jährige wurde leicht verletzt, wie die Polizei Bochum am Montag mitteilte.

dpa

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