Das Trainingslager-Tagebuch

Glücklich und zufrieden nach einem Lauf im Regen

Im Schalker Trainingslager in Mittersill beschäftigt sich Reporter Frank Leszinski mit großen und kleinen Dingen, die ihm während der zwölf Tage aufgefallen sind.
Gut eingepackt ist Salif Sané aufgrund des teilweise kalten und regnerischen Wetters in Mittersill. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Am Mittwochnachmittag war ich Schalke dankbar. Denn kurzfristig entschied die Sportliche Leitung, dass wegen eines Gewitters und etwas Regen, der jedoch bald nachließ, keine Trainingseinheit auf dem Platz stattfinden würde.

Dies kam mir sehr entgegen, denn dadurch konnte ich selbst etwas für meine Fitness tun. Sonst bleibt einem ja keine Zeit dazu, weil zwischen Trainingseinheiten und Interview-Terminen ja auch noch Texte geschrieben werden müssen. Im digitalen Zeitalter mehr denn je.

Unverhoffter Freiraum

Deshalb nutzte ich den unverhofften Freiraum und lief – im Regen. Wenn man nämlich einmal angefangen hat zu laufen, dann stört es einem bald auch nicht mehr, wenn man nass wird. Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf und dachte bald schon wieder an die Schalker Kicker. Fährmann und Co. wurden an diesem Nachmittag nicht nass, sie absolvierten laut Vereinsangaben eine Krafteinheit.

Soll man im Trainingslager nicht auch einmal Grenzen überwinden?, fragte ich mich. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass die Königsblauen bald auch mal ein Zweitligaspiel im Dauerregen absolvieren müssen. Hoffentlich gibt es da keine negative Überraschung, wenn sie mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert werden.

Aber nein, das Schalker Trainerteam wird schon wissen, was es tut. Ich für meinen Teil wusste es auch – und kehrte nach 44 Minuten glücklich und zufrieden in mein Domizil zurück. Trotz nasser Haut.

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