Schalke 04

Im Schalker Tor muss Michael Langer jetzt in die Bresche springen

So schnell geht das im Profi-Fußball: Torwart Michael Langer wird von der Nummer drei zur Nummer eins. Am Samstag wird der Routinier beim VfB Stuttgart das Tor der Königsblauen hüten.
Alles Gute: Michael Langer (l.) muss Ralf Fährmann im Schalker Tor vertreten. © dpa

Und das könnte er auch für die nächsten Spiele tun. Denn Ralf Fährmann muss wegen einer angebrochenen Rippen einige Zeit pausieren. Das ist eine schmerzhafte Verletzung, bei der man nicht genau absehen kann, wann sie ausgeheilt ist.

Auch Frederik Rönnow, der nach dem Trainerwechsel zu Christian Gross seinen Stammplatz verlor, ist noch nicht beschwerdefrei. Rönnow laboriert schon seit einigen Wochen an Leistenproblemen.

Dritter Einsatz in Reichweite

Deshalb muss nun Langer in die Bresche springen, der in dieser Saison bereits zweimal einspringen musste, weil Fährmann und Rönnow verletzt waren. Langer spielte am 6. Dezember gegen Leverkusen (0:3) über die gesamten 90 Minuten. Außerdem wurde er am vergangenen Wochenende im Derby gegen Dortmund eingewechselt, weil sich Fährmann verletzt hatte.

Apropos Verletzungen: Die Liste der nicht fitten Schalker Spieler ist wieder einmal so beträchtlich lang, dass man gespannt sein darf, wer in Stuttgart überhaupt einsatzfähig ist. Gross muss auch noch eine neue Nummer zwei benennen. Im Schalker Regionalliga-Team sind die Torhüter-Leistungen im bisherigen Saisonverlauf nicht gerade überzeugend. Zuletzt patzte Sören Ahlers beim 0:2 gegen Straelen.

Mustafi bleibt optimistisch

Shkodran Mustafi glaubt indesweiter an den Klassenerhalt. „Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft genug Potenzial hat, um es noch mal umzudrehen. Aber wir brauchen dringend Punkte. Ich hoffe, dass wir am Ende der Saison in der 1. Liga bleiben“, sagte der Weltmeister von 2014 in einem Interview auf der Schalker Homepage.

Nach nur neun Punkten in 22 Spielen ist Schalke Tabellenletzter mit bereits neun Zählern Rückstand zum Relegationsplatz 16. Ob er am Samstag in Stuttgart wieder zur Verfügung steht, ließ der im Winter verpflichtete Abwehrspieler offen. „Wir versuchen, die Probleme möglichst schnell zu beheben. Aber das sind muskuläre Probleme, bei denen man Tag für Tag abwarten muss“, sagte der 28-Jährige. Er hatte beim Aufwärmen vor dem Revierderby am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund (0:4) Probleme verspürt und deshalb auf einen Einsatz verzichtet.

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