Dieser Kopfball von Marcin Kaminski (Nr. 35) landete zwar im KSC-Tor, wurde aber wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
S04-Einzelkritik

Kein Schalker Spieler beim 1:2 gegen Karlsruhe in Normalform

Bittere Heimniederlage für Schalke 04: Beim 1:2 (1:1) gegen den Karlsruher SC präsentierte sich kein Schalker Spieler in Normalform. Zu allem Überfluss sah Viktor Palsson die Rote Karte.

Der Angriff auf die Spitzengruppe der Zweiten Bundesliga endete für Schalke 04 mit einer bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den Karlruher SC. Der Sieg der kampfstarken Badener war nicht unverdient.

Ralf Fährmann: Schlimmer hätte die Partie für die Schalker Nummer eins nicht beginnen können. Nach 55 Sekunden zappelte der Ball in seinem Netz. Dabei machte der Routinier beim Schuss von Choi überhaupt keinen guten Eindruck. Später zeigte Fährmann allerdings gute Paraden bei Schüssen des früheren Schalker Philipp Hofmann. Beim 2:1 für die Badener war er machtlos. Note: 5,0

Malick Thiaw: Beim U21-Nationalspieler wechselten Licht und Schatten. Mal zeigte er gute Abwehraktionen, dann spielte einige sehr risikoreiche Pässe. Zu Beginn des zweiten Durchgangs schaltete er sich mehr und mehr in die Offensive ein. In der Defensive wurde er einige Male viel zu leicht ausgespielt. Note: 4,0

Ko Itakura: Er war der beste Spieler in der Schalker Dreier-Abwehrkette. Dem Japaner unterlief kaum ein Fehler. Ihm gelang es immer wieder, gefährliche Aktionen des Gegners zu entschärfen. Note: 3,0

Marcin Kaminski: Dem Verteidiger unterlief in der ersten Halbzeit der ein oder andere leichte Patzer, den der Gegner allerdings nicht nutzen konnte. Sein sehenswertes Kopfballtor wurde wegen einer knappen Abseitsstellung in der 50. Minute nicht anerkannt. Note: 3,5

Darko Churlinov: Beim Schalker Ausgleich setzte der Nordmazedonier so energisch nach, dass ihm die Vorbereitung des 1:1 durch Simon Terodde gelang. Spielte in der ersten Halbzeit sehr engagiert nach vorn und war nicht auf die rechte Außenbahn fixiert. Nach dem Seitewnwechsel baute Churlinov allerdings immer mehr ab. Note: 4,0

Viktor Palsson: Ihm gelangen einige hervorragende Pässe, die seine Mitspieler in gute Positionen brachten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde ein Schuss des Isländers in aussichtsreicher Position abgeblockt. Warum er Mitte der zweiten Halbzeit auf brutale Art und Weise KSC-Spieler Wanitzek umsenste, blieb sein Geheimnis. Dafür konnte es nur die Rote Karte geben. Note: 5,0

Thomas Ouwejan: Zunächst konnte er mit seinen Flanken überhaupt nicht für Gefahr sorgen. Der Niederländer spielte sehr unauffällig. Seine offensiven Vorstöße gingen ins Leere. Das änderte sich in der zweiten Hakbzeit. Seinen Freistoß wuchtete Kaminski ins KSC-Tor. Doch es war knapp Abseits. Note: 4,0

Dominick Drexler: Nach seiner Zwangspause wegen Knieproblemen ist der Ex-Kölner noch nicht der Alte. Einige Male trennte er sich zu spät in aussichtsreicher Position vom Ball. Note: 5,0

Rodrigo Zalazar: Absolvierte ein großes Laufpensum, aber der Ertrag war meistens gering. Immer noch fehlt ihm etwas die Präzision bei seinen Zuspielen. Auch der eine oder andere Fehlpass war dabei. In der 35. Minute zögerte er viel zu lange aus zentraler Position mit dem Abschluss. Seine beste Aktion hatte Zalazar in der 67. Minute, als sein Distanzschuss jedoch von KSC-Torwart im Nachfassen parieert. Note: 5,0

Simon Terodde: Sein Torinstinkt ist unglaublich. Mit seinem achten Treffer im siebten Zweitligaspiel der laufenden Saison sorgte der Mittelstürmer für den frühen Ausgleich. Danach war allerdings nicht mehr viel von ihm zu sehen. Note: 3,0

Marius Bülter: Spielte nicht so stark wie zuletzt in Paderborn. Der Karlsruher Abwehr gelang es weitestgehend, Bülter aus dem Spiel zu nehmen. Nach dem Seitenwechsel vesuchte es Bülter mit der Brechstange, doch seine Bemühungen hatten keinen Erfolg. Note: 5,0

Marvin Pieringer (72. für Drechsler): Der Stürmer konnte in Unterzahl keine Akzente setzen, weil das Spiel viel zu zerfahren verlief. ohne Note

Mehmet-Can Aydin (72. für Churlinov): Wie immer bissig in den Zweikämpfen. Klärte in der 83. Minute gut. ohne Note

Florian Flick (76. für Zalazar): Der junge Mittelfeldspieler störte einige Male effektiv das Angriffspiel der Badener. ohne Note

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