Schalke 04

Schalke 04 verkauft E-Sport-Lizenz wegen finanzieller Not

Schalke 04 hat für 26,5 Millionen Euro seinen Startplatz in der höchsten europäischen League-of-Legends-Liga (LEC) verkauft. Die Entscheidung ist aus finanzieller Not erforderlich.
E-Sport ist ein Markt mit großem Wachstum. © dpa

Die finanzielle Not beim FC Schalke ist so groß, dass nun das Tafelsilber verkauft wird. Der Verzicht auf den LEC-Startplatz bringt 26,5 Millionen Euro ein.

Der Übergang der Lizenzrechte tritt mit der Frühjahrssaison 2022 in Kraft. Damit verabschieden sich die Königsblauen nach vier Jahren aus dem europäischen League-of-Legends-Spitzenwettbewerb. Die Entscheidung über die Fortführung der Engagements in den Fußballsimulationen FIFA und PES sowie in der League-of-Legends-Prime-League steht noch aus.

Stabilisierung des Kerngeschäfts

„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und das Nichterreichen der sportlichen Ziele im Kerngeschäft in der Saison 2020/2021 haben die Entscheidung notwendig gemacht“, erläutert Dr. Claudio Kasper, Geschäftsführer der FC Schalke 04 Esports GmbH.

Kasper führte weiter aus: „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich für den Verein in den vergangenen Monaten massiv verändert. Nach reiflicher Überlegung sind wir zum gemeinsamen Entschluss gekommen, den vorhandenen Vermögenswert, den der Esport unweigerlich bietet, zu veräußern, um so dringend benötigte Mittel für die Stabilisierung des Kerngeschäfts zu erlösen.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.